(openPR) Zahlreiche Vertreter der Berufsverbände und Schulen nicht-tierärztlicher Heilberufe treffen sich zu einem innovativen Gedankenaustausch
Schonstett/Frankfurt am Main, 16. April 2014 - Auf Initiative der Artgerechten Tiergesundheit e.V. (ATG) treffen sich vom 18.-19. Juni 2014 nahe Frankfurt am Main zahlreiche Vertreter nicht-tierärztlicher Heilberufe aus ganz Europa, um sich erstmalig intensiv miteinander auszutauschen. Hochrangige Vertreter von Berufsverbänden und Schulen aus den Bereichen Pferdedentistik, Hufbearbeitung, Tierphysiotherapie und Tierosteopathie, Hundetraining, Tierverhaltenstherapie und Tierheilpraktiker werden auf dem Kongress vertreten sein.
Ein ganz besonders interessanter Programmpunkt ist die Vorstellung des geplanten einheitlichen europäischen Berufsausweises. „Unser Verband, selbst ein Dachverband für deutsche Heilberufe und für Hersteller von Tiergesundheits- und Versorgungsprodukten, schließt nicht aus, dass diese Veranstaltung zu einem Startpunkt für eine gesamteuropäische Initiative der Heilberufe in der Tiergesundheit wird“, äußerst sich ATG-Vorsitzender Dr. Alexander Wurthmann zu dieser zukunftsweisenden Auftaktveranstaltung. Nähere Informationen zur Tagung finden sich unter: http://artgerechte-tiergesundheit.de.
Jedes einzelne Tier profitiert vom Erhalt vielfältiger Therapien und Produkte
Durch die Veranstaltung wird Dr. Wurthmann in englischer Sprache führen. „Mir ist bewusst, dass einige Teilnehmer nicht perfekt englisch sprechen, deshalb werde ich bei der Moderation darauf achten, daß alles verständlich ist“, erklärt der ATG-Vorsitzende zum Ablauf. Ziel ist ein erster Gedankenaustausch und ein gegenseitiges Kennenlernen, um im nächsten Schritt gemeinsam daran zu arbeiten, die Standards der Heilberufe in der Tiergesundheit in Europa zu verbessern und vergleichbar zu machen. Ein brandaktuelles Thema ist der kürzlich verabschiedete Gesetzesentwurf der europäischen Kommission zur Einführung eines europäischen Berufsausweises.
Mit dieser einheitlichen Anerkennung soll der Weg geebnet werden, um den erlernten Beruf auch in anderen europäischen Ländern leichter ausüben zu können. Auf dem Kongress sollen Vorschläge gesammelt werden, um die Richtlinien und Normen dieser wichtigen Berufslegitimation in den Tierheilberufen mitbestimmen zu können. „Wir möchten auf dieser bisher einzigartigen Tagung zunächst grundlegende Dinge ansprechen und auf weiteren Veranstaltungen nach und nach europäische Standards in allen Bereichen der Tierheilkunde erarbeiten“, erläutert Dr. Wurthmann das weiterführende Ziel dieser Auftaktveranstaltung.










