(openPR) Boardinghäuser (auch Serviced-Apartments genannt) zählen nach wie vor zu den am stärksten wachsenden Teilmärkten auf dem deutschen Beherbergungsmarkt. Der seit einigen Jahrzehnten international zu beobachtende Trend zum „Wohnen auf Zeit“ gewinnt als Folge der Mobilisierung und Globalisierung der Wirtschaft auch in Deutschland zunehmend an Bedeutung. Vor allem Arbeitskräfte, die für eine bestimmte Zeit oder sehr häufig ihren Arbeitsstandort wechseln müssen, die sogenannten „Jobnomaden“, sind ein zunehmendes Phänomen der heutigen Arbeitswelt. Daneben lässt sich eine zunehmende Zahl an Berufspendlern, Freiberuflern und Selbstständigen beobachten. Diese beispielhaft aufgeführten Zielgruppen tragen erheblich dazu bei, dass die Immobilienart Boardinghaus eine wachsende Bedeutung einnimmt. Georg Consulting hat jetzt den Markt für Servived-Apartments in der Wirtschafts- und Bankenmetropole Frankfurt untersucht und dabei rund 1.100 Serviced-Appartments identifizieren können. Die durchschnittliche Betriebsgröße liegt in Frankfurt bei 47 Apartments pro Betrieb und ist damit eher überschaubar (z. B. Berlin 56 Apartments/Betrieb und München 95 Apartments/Betrieb). Jöhrlich dürften es in Frankfurt über 360.000 Übernachtungen in Serviced-Apartments geben. Das entspricht in etwa einem Marktanteil von 5,1 % an allen Übernachtungen in der Bankenmetropole. Der durchschnittliche untere Preis für eine Übernachtung in einem Serviced-Apartment liegt über alle Konzepte und Lagen hinweg in Frankfurt bei rd. 68 Euro pro Nacht. Die schwerpunktmäßigen Preise bewegen sich zwischen 80 Euro bis 200 Euro pro Nacht.











