(openPR) Die Potenziale für Serviced Apartments sind u. a. durch den lokalen und regionalen Unternehmens- und Branchenbesatz bestimmt. Positiv auf die Nachfrage nach Boardinghäusern wirken sich generell wissensintensive Unternehmen aus, da sich gerade unter deren Beschäftigen zahlreiche „Business Travellers“ befinden, die, wie eingangs erwähnt, typische Nachfrager nach Serviced Apartments sind. Positiv beeinflusst wird die Nachfrage auch durch Unternehmen mit internationaler Verflechtung (wobei diese in der Regel mit der Größe des Unternehmens korreliert), für die u. a. „Elite Business Travellers“ kennzeichnend sind, die ebenfalls typische Gäste eines Boardinghauses sind. Folglich ist das Potenzial für Serviced Apartments an Orten mit wissensintensiven Unternehmen und/ oder international agierenden Unternehmen höher als an Orten, an denen diese Unternehmen nicht oder nicht so zahlreich ansässig sind.
Neben den genannten Orten bieten etablierte Messe- und Kongressstandorte Marktpotenzial für Serviced Apartments. (Messe- und Kongressbesucher, die Kreativwirtschaft, Freiberufler und Selbstständige haben in den Metropolen erwartungsgemäß eine höhere Relevanz für die Nutzung von Serviced Apartments als an den Sekundärstandorten.
Der Anteil von Übernachtungen in Serviced Apartments an den gesamten Übernachtungen schwankt in den ausgewählten Städten deutlich. Die Übernachtungszahlen wurden auf Basis der erfassten Apartmentzahl, einer relativ optimistischen Auslastungsquote und einem angenommen Belegungsfaktor pro Apartment hochgerechnet. Demnach erreicht München mit rund 1,6 Millionen Übernachtungen in Serviced Apartments den höchsten Wert, gefolgt von Berlin mit rund 1,3 Millionen Übernachtungen. An dritter Stelle steht Frankfurt mit rund 0,7 Millionen Übernachtungen in Serviced Apartments.
Relativ betrachtet, rangiert die Messestadt Hannover an erster Stelle. Hier erreicht der Anteil der Übernachtungen in Serviced Apartments an den gesamten Übernachtungen 14,6 Prozent. Nach Hannover nimmt München mit einem Anteil von rund 11,6 Prozent den zweiten Platz ein. Frankfurt erreicht mit einem Anteil von 8,3 Prozent den dritten Platz, gefolgt von Nürnberg und Düsseldorf mit jeweils über sieben Prozent













