(openPR) Sigmaringendorf – Für die Regisseure der Sigmaringendorfer Waldbühne ist die Winterpause schon lange vorbei, sie grübeln über Textfassungen, Bühnenbildentwürfen und Besetzungslisten. In diesen Tagen endet das Warten aber nun auch für die aktiven Spieler und für die interessierten Zuschauer: Während die Schauspieler ihre Rollen bekommen und erste Proben abhalten, wird Anfang März auch der Kartenvorverkauf im Internet freigeschaltet und die interessierten Gäste können sich ihre Plätze reservieren.
Schon viele Stunden an Vorplanung liegen hinter den Regisseuren Joachim Link, der das Erwachsenenstück „Die Päpstin“ verantwortet und dem neuen Regieteam des Kinderstücks, Karin Maichle und Alexander Speh, unter deren Verantwortung „Ronja Räubertochter“ auf die Bühne gebracht wird. Knapp 100 aktive Spieler werden im Sommer auf der Bühne sein, nimmt man beide Stücke zusammen. Das bedarf ausgeklügelter Überlegungen, wer für welche Rolle am besten geeignet ist. „Die Rolle muss nicht nur zum Schauspieler passen, sondern auch zu dessen zeitlicher Verfügbarkeit und seiner Einsatzbereitschaft“, weiß Produktionsleiter Matthias Henne, der in dieser Spielzeit erstmals die organisatorischen Fäden für beide Stücke in der Hand hält. So wurden beispielsweise die Eltern der beiden „Ronja“-Darstellerinnen vorab gefragt, ob ihre Töchter schulisch und privat den nötigen Probenaufwand bewältigen werden. Wie eigentlich immer sind auch in diesem Jahr zumindest im Kinderstück alle Rollen doppelt besetzt. „Durch die späten Pfingstferien haben wir in dieser Urlaubszeit bereits Aufführungen, da muss geplant werden, dass nicht beide Besetzungen einer Rolle zeitgleich im Urlaub sind“, berichten die neuen Spielleiter Maichle und Speh. Die beiden übernahmen die Regiearbeit von Esther Rebholz, die 2014 beim Kinderstück aussetzt, um selbst einmal wieder aktiv auf der Bühne stehen zu können, man wird sie in „Die Päpstin“ in wesentlicher Funktion erleben dürfen.
Trotz Rekordergebnis im Vorjahr hat die Waldbühne für die bevorstehende Spielzeit die Eintrittspreise um einen Euro erhöht. „Hohe Investitionskosten für den rollstuhlgerechten Zugang, den neuen Eingangsbereich und aktuell für die teilweise völlig veraltete Bühnentechnik machen diese Preiserhöhung nötig“, berichtet der Vorsitzende Walter Kordovan. Zudem, so Kordovan, sei die Sigmaringendorfer Waldbühne im Vergleich zu anderen Bühnen im Verband deutscher Freilichtbühnen nach wie vor eine der günstigsten. Während der Vorverkauf über das Internet (www.waldbuehne.de) bereits ab März möglich ist, wird der telefonische Vorverkauf erst ab dem 5. Mai angeboten. Der Vorverkauf per Telefon sei „ein personeller Kraftakt, den wir nicht über einen noch längeren Zeitraum stemmen können“, bittet der Vorsitzende trotz vieler Anfragen um Verständnis.











