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BIG-Verwaltungsrat kritisiert Zusatzbeiträge der Großen Koalition

02.04.201412:25 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Dortmunder Direktkrankenkasse in sehr guter Ausgangsposition für den Kassenwettbewerb ab 2015


(Mynewsdesk) Dortmund, 02.04.2014 – In seiner Sitzung am 1. April 2014 kritisiert der Verwaltungsrat der BIG das aktuelle Reformgesetz der Bundesregierung. Die von der Politik gefeierte Beitragssatzautonomie wird der Mehrzahl der gesetzlich Versicherten hohe Zusatzbeiträge bringen, Prämien werden gestrichen. Das Gremium sieht die Dortmunder Direktkrankenkasse in einer sehr guten Ausgangsposition für die kommenden Jahre.



2014 ist das letzte Jahr der Prämienausschüttung für Mitglieder der Gesetzlichen Krankenversicherung
Nach den Plänen der Bundesregierung wird der allgemeine Beitragssatz der Krankenkassen im kommenden Jahr von heute 15,5% auf 14,6% sinken. Da allerdings die Krankenkassen mit diesem Beitragssatz nicht auskommen dürften, werden sie einkommensabhängige Zusatzbeiträge von ihren Kunden verlangen müssen. „Die BIG gehörte früher zu den Kassen mit den niedrigsten Beitragssätzen und hat zu keiner Zeit Zusatzbeiträge erhoben. Seit 2013 werden an BIG Mitglieder sogar Prämien ausgeschüttet. Die Ratingagentur Assekurata hat uns zum dritten Mal in Folge eine starke Finanzkraft und Leistungsfähigkeit bestätigt. Die BIG ist deshalb in einer günstigen Ausgangsposition. Unsere Kunden werden 2015 im Vergleich zu heute sogar Geld sparen“, so René Scheer, Verwaltungsratsvorsitzender der Dortmunder Direktkrankenkasse.
Gesundheitsreform 2015: Gutverdiener zahlen am meisten

Dem aktuellen Gesetzentwurf zufolge zahlen Gutverdiener künftig die höchsten Zusatzbeiträge, da diese sich direkt nach dem individuellen Einkommen richten. „Der Kassenkunde muss ab dem kommenden Jahr die Höhe der Zusatzbeiträge vergleichen, um eine günstige Kasse zu finden. Denn es können auch bei geringen Unterschieden im Beitragssatz schnell interessante Euro-Beträge zusammenkommen, die unsere Kunden im Vergleich zu anderen Krankenkassen sparen,“ so Peter Kaetsch, Vorstand der BIG. „Er sollte dabei aber auch schauen, ob die Kasse mehr Leistungen anbietet oder ihr Angebot in der Höhe deckelt.“

Ab 2015 neue Zusatzbeiträge in der GKV - Private Krankenversicherung profitiert
„Profitieren wird von dieser Änderung aber besonders die private Krankenversicherung“, argumentiert René Scheer. „Die gesetzliche Krankenversicherung wird Kunden oberhalb der Versicherungspflichtgrenze verlieren und damit ein Stück entsolidarisiert. Wir bezweifeln, dass der Gesetzgeber das beabsichtigt hat. Als Trostpflaster erhalten BIG-Mitglieder wie versprochen ihre Prämienschecks für 2014 pünktlich zu Weihnachten. Es ist leider das letzte Mal, denn das neue Gesetz gestattet ab 2015 keine Prämienzahlungen mehr,“ so Scheer.

http://www.themenportal.de/gesundheitspolitik/big-verwaltungsrat-kritisiert-zusatzbeitraege-der-grossen-koalition-70483

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