(openPR) 14. internationale Tierärztetagung der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) in Göttingen sehr erfolgreich – Ziel: tierärztliche Bestandsbetreuung optimieren um den Arzneimitteleinsatz per se auf ein Mindestmaß zu reduzieren
Die viertägige 14. internationale Tierärztetagung der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) in Göttingen wurde von über 400 teilnehmenden Tiermedizinern insgesamt sehr gut evaluiert. Einig war man sich darüber, dass die Nutztierärzte alles tun, um den Tierbestand gesund zu halten. Dass Tiere und Menschen erkranken, lässt sich nie vermeiden, dann ist es die Pflicht eines jeden Arztes zu helfen. Das Ziel der modernen tierärztlichen Aufgabe in der Nutztiermedizin ist die Präventivmedizin, wie die Themen und Beiträge der über 50 Referenten klar ausdrückten. „Tierärzte müssen umlernen. Nicht mehr die Therapie steht im Vordergrund des tierärztlichen Handelns, sondern die Vermeidung von Erkrankungen des Tierbestandes“, so Ernst-Günther Hellwig, AVA-Chef, selbst Agrarwissenschaftler und Fachtierarzt, der die Göttinger Veranstaltung organisierte und leitete. „Natürlich ist jede Einzeltherapie eines erkrankten Tieres wichtig und nötig, denn nur die Summe der Einzeltierbetreuung entspricht einer tierärztlichen Bestandsbetreuung. Mit dieser Art der Betreuung durch die Tierärzte lässt sich der Arzneimitteleinsatz auf dem landwirtschaftlichen Betrieb minimieren“, so Hellwig weiter. Auch ein Kamerateam des ZDF begleitete einen Teil der Göttingen AVA-Haupttagung.
Die AVA – Fortbildungen für Tierärztinnen und Tierärzte der Nutztiermedizin setzen seit Jahren auf das „Vorbeugeprinzip“, also der Verhinderung von Erkrankungen durch entsprechende veterinärmedizinische Managementbegleitung der landwirtschaftlichen Betriebe. Seit Jahren finden in der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) Intensivworkshops, sowohl theoretisch als auch praktisch, zum Tierverhalten statt, um die Signale der Nutztiere, die sie uns Tierbetreuern zeigen, zu erkennen, zu trainieren und auch entsprechend zu deuten, um dann früh genug handeln zu können, damit die Tiere erst überhaupt nicht erkranken.
Fortbildungen der Agrar- und Veterinär- Akademie (AVA) helfen Antibiotika einsparen. Das hilft der TIergesundheit, dem Tierschutz, der Ökonomie des landwirtschaftlichen Betriebs, dem Verbraucher und dem Umweltschutz.
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