(openPR) Seit über 13 Jahren stellt sich das Ensmble immer wieder die Frage, wo es zwischen Unterhaltung und Kunst verortet ist.
Im Jahre 2003 fand sich eine Gruppe von Künstlern und Künstlerinnen zusammen, um gemeinsam auf den Straßen Dutschlands und Europas aufzutreten.
In verschiedenen Besetzungen entstand schon sehr bald eine klare Richtung der Kunst: Feuershows und Stelzenlaufen.
Anfänglich wurden die Shows vornehmlich auf Plätzen im öffentlichen Raum gespielt und der Inhalt und die Art der Darbietungen, die aus Feuerjonglage, Poispielen, Feuerstäben und Feuerfächern choreographiert und improvisiert waren, entwickelte sich unter der starken Einbeziehung der Reaktionen des Publikums.
Über die nächsten Jahre wurden die Auftritte bei Firmenfeiern, Hochzeiten, Stadtfesten, Festivals und Kulturveranstaltungen immer mehr und die ungebuchten, spontanen Auftritte als Straßenkünstler wichen zunehmend aus den Tourneen. Damit verbunden wandelte sich auch die unmittelbare Notwendigkeit, das Publikum auf der Straße zum Stehenbleiben zu bewegen hin zu der Möglichkeit, feiner, subtiler und poetischer zu arbeiten.
5 Jahre später war das Ensemble, bestehend aus Jennie Zimmermann, Stefanie Wrobel und Johannes Bruhn fest etabliert in der Welt der Feuershows und Stelzenwalkacts. Die Ausrichtung lag klar auf Shows, die schwungvoll das Publikum in Begeisterung versetzten.
Diese Orientierung wurde hinterfragt und durch einen Besetzungswechsel neu thematisiert.– Stefanie Wrobel schied aus dem Ensemble aus und die Luft- und Feuerkünstlerin Jana Korb wurde neues Mitglied. So entstand neben der Bestrebung, Feuershows vermehrt zu vermarkten das Bedürfnis poetisches Feuertheater der feinen aber auch skurrileren Art zu kreieren.
Die Feuerkünstlerin Jennie Zimmermann begann verstärkt neben der Feuerkunst mit Sounds und Musik zu experimentieren. Jana Korb hatte schon seit Jahren in Ihrer Tätigkeit als Luftartistin poetische Kunst mit Artistik verbunden.
Fusion aus Feuerkunst und Luftartistik – Neuland für mosaique
Eine zweite Linie wurde geboren: mosaique begann neben Feuershows, Feuertheater mit Physical Theatre und Luftartistik zu verbinden. Konkret wurde dies in dem Stück Vertigo. Hier stand die Geschichte und die Intention im Vordergrund, nicht das Gefällige und die Faszination der schönen Bilder. Doch das ehrgeizige Projekt stellte die drei KünstlerInnen vor große Herausforderungen, da sie hier nicht auf allzu viele Erfahrungen anderer Inszenierungen zurückgreifen konnten. Es galt Neuland zu entdecken.
Die Entdeckungsreise endete nach einigen Jahren mit viel neuer Erfahrung.
Zurück zur Show
In den darauffolgenden Jahren florierten zunehmend die Feuershows und Stelzenwalkacts, der Fokus verlagerte sich wieder klarer hin zu den Shows, allerdings als Erbe der vorangegangenen Arbeit inhaltlich nun mit mehr Geschichten und Themen angereichert. Der Stil der 20er und 30er Jahre floss stark in die Shows ein, Swing als tänzerisches Element tauchte auf, die „reine“ Show trat nicht mehr in den Vordergrund.
Und weiter?
Durch die Entwicklung der Künstlerinnen und Künstler außerhalb von mosaique ist nun abermals die Frage aktuell, wie Tanz, sei es Contact Improvisation, Swing oder Modern und intellektuelle
Auseinandersetzen mit Themen in die Kunst einfließen können, auch Musik und experimentelle Sounds fordern ihren Platz.
Es bleibt spannend, wie dies alles mit Feuerkunst verbunden wird!









