(openPR) Internationale Musikexperten treffen am 27. März 2006 im Museumsquartier Wien zusammen, um im Rahmen des AllThatSounds Symposiums „Die Tonspur im medialen Kontext“ über Sound und Musik im Medienzeitalter zu diskutieren.
Aktuelle Tendenzen und neue Erkenntnisse rund um den Einsatz digitaler Sounddateien in den Medien, bilden den theoretischen und praktischen Rahmen für das Symposium „Die Tonspur im medialen Kontext“. Veranstaltet wird das Symposium im Rahmen des Forschungsprojektes „AllthatSounds“, welches von Hannes Raffaseder, Fachhochschule St. Pölten geleitet wird. Finanziert wird das Projekt von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FHPlus).
Hannes Raffaseder, Projektleiter und Lehrbeauftragter an der FH St. Pölten, will damit gleich zu Beginn des zweijährigen Projektes „AllThatSounds“ auf die Aktualität und Wichtigkeit des Themas hinweisen. „Wir leben in einer Zeit, in der Angebot und Nachfrage nach digitalen Audiodaten ins Unermessliche steigt. In unserem Forschungsprojekt versuchen wir mit neuen Methoden Datenmaterial aufzuarbeiten, um so in Zukunft den Umgang mit Sound zu erleichtern“, so Raffaseder.
Welche Rolle spielen Sprache, Geräusche oder Musik, in einer visuell dominierten Medienwelt? Welche Aufgaben und Funktionen werden der Tonspur in Medienprodukten zugeschrieben? Wie kann die Fülle an digital verfügbaren Sounds der Überblick gewahrt bleiben? Und wie wird Sound überhaupt kategorisiert? Das sind nur einige der Fragen, die beim AllThatSounds Symposium – Die Tonspur im medialen Kontext – diskutiert werden.
Eingeladen sind Fachleute aus den Gebieten Filmkomposition, Sounddesign, Hörspiel und Regie, sowie Kunstradio.
Symposium „Die Tonspur im medialen Kontext“
Zeit: 27. März 2006, 10.00 – 18.00 Uhr
Ort: Museumsquartier Wien
ReferentInnen:
Bernhard Bamberger, Obmann des Vereins Österreichischer Sounddesign
„Sounddesign für Film – Kunst zwischen Konventionalität und Kreativität“
Dr. Friedrich Blutner, Produkt-Sounddesigner, Geschäftsführer Synotec
„Klang ist Leben. Produkt-Sounddesign und die Wirkungsmuster von Schall“
Dr. Barbara Fränzen, Produzentin ORF Fernsehfilm, Geschäftsführerin des CD-Labels KAIROS
"Musik im Film - wozu?"
Hanjörg Kohli, Leiter der Musikredaktion Fernsehspiel des ZDF
„Musikgestaltung in fiktionalen TV-Programmen“
Bady Minck, Künstlerin, Filmemacherin, Gesellschafterin Amour Fou Filmproduktion
„Im Anfang war der Ton“
Dr. Enjott Schneider, Filmkomponist, Professor für Musiktheorie und Musikkomposition an der Musikhochschule München
„Musik als narratives Element: Wie Filmmusik die Räumlichkeit, Zeitlichkeit und Emotionalität des Filmbildes modifiziert (ein Werkstattbericht)“
Elisabeth Zimmermann, Produzentin und Redakteurin ORF Kunstradio – Radiokunst
„Re-Inventing Radio – Radiokunst in 5.1”
Podiumsdiskussion: 27. März 2006, 18.15 – 19.20 Uhr, Freiraum/quartier21, Museumsquartier Wien
Warum uns Derrick Angst macht.
Die emotionale Dimension von Musik und Sound in der Medienproduktion
Rahmenprogramm: 27. März 2006, 20.00 Uhr "3 mal 5"
Live Stummfilmvertonung von Uli Troyer
Drei Tonspuren zu "Die ideale Filmerzeugung", 1913/14, Regie: Ludwig Schaschek
abschließend elektronische Musik mit der Musiksammlung des Konsortiums
weitere Infos:
http://www.allthatsounds.net/news.html









