(openPR) Die Krim wird russisch. Eine Erinnerung zur politischen Wahrheit
Politische Wahrheit auf der Krim
Die Krim wird russisch, nein, sie ist es schon. Auf der Krim werden nicht nur bereits russische Pässe verteilt, auch die Uhren gehen auf der Halbinsel bald anders: Ab 1. April gilt dort Moskauer Zeit, 2 Stunden früher ist es dann als bisher. Soweit die politische Wahrheit nach dem bestens choreographierten Referendum des letzten Wochenendes, das Vladimir Putins präzise orchestrierten Staatsstreich in seinen Worten zur "Wiedervereinigung" werden lassen konnte. Ja, sicher, der "Westen" plant weitere Sanktionen, aber der geneigte Leser wird uns zustimmen, dass dies bestenfalls Rückzugsgefechte sind, eher wohl Geplänkel. Aber hat die Eingliederung der Krim in Russland politische Wahrheiten zu bieten, die über den Tag hinaus Geltung besitzen? Sie hat.
Die Kunst des Möglichen
Denn auch auf der Krim gilt: Politik ist die Kunst des Möglichen. Diese ewig zu kurz verstandene, Otto von Bismarck zugesprochene politische Wahrheit offenbarte sich in den letzten Wochen auf der Krim in ihrer vollen Bedeutung. Alle, die politischen Wahrheiten ins Auge blicken möchten, konnten es beobachten: Vladimir Putins politische Groß-Russland-Agenda beinhaltete seit langem die Eingemeindung der Krim, wenn schon nicht der ganzen Ukraine. Gezielt hat er, sobald die Zeit reif war, in der Ukraine eine Situation mit-herbeiführen lassen, die die Möglichkeit zur Erreichung dieses Ziels bot. Sobald die Möglichkeit bestand, sich die Krim unter den Nagel zu reißen, wurde sie mit aller klassisch-politischen Kunst verfolgt und nun werden in Simferopol die Uhren auf Moskau geeicht. Die Kunst des Möglichen, aktive Variante.
Erinnerung an die politische Wahrheit
Eigentlich muss man Vladimir Putin dafür dankbar sein, dass er seine politischen Ziele so offen angeht, wobei es eine schöne Pointe am Rande ergibt, dass ausgerechnet Putin sich des Mäntelchens eines demokratischen Referendums bediente. Das Selbstbestimmungsrecht der Völker, diese vielleicht biegsamste "westliche" Wertephrase, aus Putins Mund zu vernehmen, das allein war das Zuschauen wert. Wären in der Ukraine in den letzten Wochen nicht Menschen gestorben, man müsste jubilieren: Nein, politische Wahrheiten finden sich nicht in Facebook und Twitter und auch in der UN-Charta nicht. Politische Wahrheit bleibt hingegen, dass der, der kann, sich das nimmt, was ihm nützt. Ab und zu muss offenbar daran erinnert werden; auf der Krim war es wieder einmal so weit.
Andreas Kellner
http://www.zeit-und-wahrheit.de/politische-wahrheit-auf-der-krim-70886/
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Da wurde im eisigen Januar 2007 der schillernde Altersforscher Aubrey de Grey nicht nur zu einem simplen Vortrag an die Universität Heidelberg eingeladen, nein, es gab gleich ein Festkonzert. Dirigent dieses Konzerts und Komponist einiger dort gespielter Stücke war HRW Freitag, dessen Gesamtwerk hernach bei beingoo verlegt wurde. Zu unserem ersten Roman “Kaleidokosmos” gab es nicht nur eine Fotoserie, nein auch eine Oper war gleich mitgedacht, an der HRW Freitag übrigens gerade arbeitet. Für den ersten Band der beingoo Wissenschaftsreihe, einer Studie zur “Conjoint Analyse”, wurde eigens ein Hip-Hop-Album (“Komplexx”) produziert, das neben den immer noch feinen Beats von DJ Kay One eine treffende Fallstudie für eben diese Studie lieferte.
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