(openPR) Mit ILE präsentiert Kny Design eine neue Technologie zur kabellosen Stromübertragung. ILE steht für „Induktive Licht Effizienz“. Durch die induktive, kabellose Stromübertragung werden im Design von Leuchten neue Anwendungen möglich. „Die Idee zur drahtlosen Stromübertragung ist mehr als 150 Jahre alt – die praktische Anwendung gelingt aber erst in letzter Zeit“, erzählt Harald Kny, Firmenchef und Technologieentwickler des österreichischen Unternehmens. „So können erst seit wenigen Jahren etwa Zahnbürsten und Handys mittels 5-W-punktförmiger Stromübertragung geladen werden. Wir haben nun ein System entwickelt, das nicht nur punktförmig, sondern linear Strom mit höherer Energie übertragen kann.“
Der Vorteil dabei: Lichtelemente, die mit LED beleuchtet werden, können an beliebiger Stelle auf ein Schienensystem aufgesetzt werden und erhalten ihre Stromzufuhr kabellos. Die Lichtelemente können bewegt werden – und neu angeordnet ergeben sie auch ein neues Bild des Leuchters. Dieser Meilenstein in der Lichttechnologie wird auf der Frankfurter Messe „Light + Building“ 2014 http://light-building.messefrankfurt.com/frankfurt/de.html in einem von Harald Kny designten Leuchter dem internationalen Fachpublikum vorgestellt.
Harald Kny blickt aber schon in die Zukunft: „Dieser in Frankfurt vorgestellte Demonstrator ist erst der Beginn der Innovation. Es wird eine Auf- und Unterputzschiene für Wände folgen, die unterhalb der Decke, ähnlich einer Bilderleiste, an die Wand montiert wird. Von diesem Schienensystem können dann an beliebiger Stelle z. B. beleuchtete Wandbilder abgehängt werden, ohne dass in der Wand Kabel verlegt werden müssen.“ Schon bald werden weitere Kny-Produkte mit kabelloser Stromübertragung für Möbel, Wände und Böden zur Verfügung stehen.
Zur Geschichte der induktiven Energieübertragung
Die Sehnsucht, Strom drahtlos zu übertragen und auf jegliche Kabel zu verzichten, ist mehr als 100 Jahre alt. Seit Michael Faraday 1831 die elektromagnetische Induktion entdeckte, weiß man, dass Stromübertragung auch ohne Drähte funktioniert. Die Weiterentwicklung dieses Grundprinzips bis zur praktischen Anwendung dauerte mehr als 150 Jahre. Nikola Tesla entwickelte bereits 1888 das Wechselstromsystem. Zeitlebens beschäftige ihn danach die Idee der drahtlosen Energieübertragung mittels hochfrequenter Wechselströme – die praktische Anwendung gelang ihm zu seinen Lebzeiten jedoch nicht mehr.
Zu den modernen Pionieren der drahtlosen Stromübertragung gehören die Physiker Andre Kurs und Marin Soljacic vom MIT (Massachusetts Institute of Technology). Ihre „Witricity“ genannte Technik kann im Labor 100 W über Meterdistanz übertragen. In Deutschland forscht aktuell das Fraunhofer Institut intensiv an der Weiterentwicklung dieser Technik, etwa um die Batterien von Elektroautos kabellos laden zu können.
Bereits seit einigen Jahren werden Zahnbürsten und Handys drahtlos geladen. 2008 wurde das „Wireless Power Consortium“ gegründet, um einen weltweit gültigen Standard zur drahtlosen Energieübertragung zum Aufladen elektronischer Geräte zu entwickeln. Zahlreiche Industriebetriebe sind Mitglied dieses Consortiums. Derzeit gibt es den sogenannten „QI Standard“, der die 5 W punktförmige Stromübertragung regelt. Forschung und Entwicklung auf diesem Gebiet erfolgen rasant, dennoch gibt es, abgesehen von wenigen speziellen industriellen Anwendungen, kaum praktische Lösungen für den End-Anwender.
Kny Design kombiniert nun diese „neue alte Technologie“ mit Anwendungen in Lichttechnik und Lichtdesign. Das innovative österreichische Unternehmen bedient sich dabei jedoch nicht der verfügbaren Standards für 5 W, sondern beforscht und entwickelt mit einem eigenen Team eigene Elektronik und liefert mit „ILE – Induktive Licht Effizienz“ neue Anwendungen für den Verbraucher.
Weitere Infos und Bilder online unter:
http://www.kny-design.com/presskits.html
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