(openPR) Esslingen am Neckar, 27.März 2014 – Sekt ist das alkoholische Getränk mit der größten Verbreitung in Deutschland. Über zwei Drittel der Bevölkerung trinken Sekt. Die Werte liegen damit sogar leicht über denen von Bier und Wein. Im Marken-Ranking finden sich zwei ausländische Marken unter den Top drei. Dabei ist der Markt überwiegend von deutschen Marken geprägt.
Der Anteil derer, die zumindest gelegentlich Sekt trinken, ist mit 68 Prozent geringfügig höher als der von Bier und Wein. Bier und Wein weisen im Vergleich mit Sekt jedoch deutlich höhere Konsumfrequenzen auf, wobei Bier hier führend ist. In der Beliebtheitsskala der Sekttrinker hingegen liegt Wein vor Bier. Damit zeigt der Sektkonsument eine erhöhte Affinität zum Wein im Vergleich mit der Gesamtbevölkerung.
Die Studie „Unternehmensprofile Sektmarken 2014“ vergleicht die zwölf Sektmarken Asti Cinzano, Deinhard, Faber, Freixenet, Fürst von Metternich, Henkell Trocken, Jules Mumm, Kupferberg, MM Extra, Mumm, Rotkäppchen und Söhnlein Brilliant hinsichtlich Kundenstrukturen und Kundenverhalten. Die vier größten Marken decken rund die Hälfte des Marktes ab.
57 Prozent der Sektkonsumenten in Deutschland sind Frauen. Bei Prosecco liegt der Frauenanteil bei 62 Prozent und bei Champagner sind die Geschlechteranteile annähernd ausgeglichen. Die Marken Asti Cinzano und Jules Mumm haben mit 75 Prozent den höchsten Anteil weiblicher Konsumenten. Überdies besitzen beide Marken eine deutlich jüngere Klientel. Ein relativ ausgeglichenes Geschlechterverhältnis und den höchsten Anteil an über 60-jährigen Konsumenten weisen hingegen Henkell Trocken und Kupferberg auf. Den stärksten regionalen Bezug hat die Marke Rotkäppchen, welche in den neuen Bundesländern Marktanteile von bis zu 40 Prozent erreicht.
Die Sektmarke Jules Mumm verzeichnet unter ihren Konsumenten deutlich höhere Konsumfrequenzen als die übrigen Sektmarken. Die größte Ausgabenbereitschaft für Sekt weisen Fürst von Metternich-Konsumenten auf. Auch die Konsumenten von Henkell Trocken, MM Extra, Kupferberg und Mumm haben eine vergleichsweise hohe Preistoleranz.
Das Ranking der Sektmarken basiert auf Kennzahlen zu Kundenstruktur und Kundenverhalten. Hier geht Mumm aufgrund seiner guten Ergebnisse in sieben von acht Kategorien in Führung. Freixenet und Asti Cinzano folgen mit jeweils etwas Abstand mit ganz unterschiedlichen Stärken und Schwächen. Während Asti Cinzano über eine besonders markentreue und junge Kundschaft verfügt, überzeugt Freixenet bei Kennzahlen in mehreren Bereichen. Auffallend ist, dass im überwiegend deutsch geprägten Sektmarkt somit gleich zwei ausländische Marken im oberen Viertel des Rankings zu finden sind.
Über die Studie:
Die Studie "Unternehmensprofile Sektmarken 2014" von research tools gibt auf 103 Seiten Einblick in Kundenstruktur und Kundenverhalten der zwölf untersuchten Sektmarken Asti Cinzano, Deinhard, Faber, Freixenet, Fürst von Metternich, Henkell Trocken, Jules Mumm, Kupferberg, MM Extra, Mumm, Rotkäppchen und Söhnlein Brilliant. Eine Analyse der Kunden nach Lebensphasen und Lebenszyklen wird durch eine Typologisierung ergänzt. Kurzprofile der zwölf Sektmarken runden die Studie ab.













