(openPR) Unter dem Titel "Weiße Schatten" zeigt die Berliner Malerin Simone Haack eine Einzelausstellung in der Essener Galerie Obrist, mit einem Querschnitt ihres Schaffens der letzten Jahre. Die Meisterschülerin von Karin Kneffel überzeugt mit ihren verstörenden Momentaufnahmen, meist von Kindern und Heranwachsenden.
Die Bilder von Simone Haack lassen einen nicht unberührt: Es ist die Ambivalenz der Deutung, die ein beständiges Element in ihrem Werk ist. Auf den ersten Blick wird in ihren Bildern für den Betrachter eine Wirklichkeit erzeugt, gerade durch die realistische und meisterhafte Strich- und Pinselführung, die beim zweiten Blick in das Reich des Traumes und der Vision entflieht. Häufig sind es Kinder und Menschen an der Schwelle zum Erwachsensein, an denen sie das vorführt. In Haacks Figuren steckt hinter einer Oberfläche des Kindhaften eine unbekannte Empfindungs- und Denkwelt, die mindestens subversiv und keineswegs unschuldig ist. Der Grat zwischen Gut und Böse und das Oszillieren vom einen zum anderen Pol machen die spezifische Spannung und Atmosphäre ihrer Arbeiten aus.
SIMONE HAACK - WEISSE SCHATTEN.
22. März - 3. Mai 2014
Eröffnung Freitag, 21. März, 19 Uhr













