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Das Panoptikum der Wiebke Bartsch

25.04.201318:18 UhrKunst & Kultur
Bild: Das Panoptikum der Wiebke Bartsch
Wiebke Bartsch: Zentaura.
Wiebke Bartsch: Zentaura.

(openPR) Die Münsteraner Künstlerin Wiebke Bartsch zeigt in der Galerie Obrist bis 15. Juni ihre neue Einzelausstellung „I Could Barely Understand Myself“. In ihren Malereien, Zeichnungen und plastischen Arbeiten beschäftigt sich Bartsch mit Fragen der Identität, der Rollenbilder, der Körperlichkeit und der Sexualität, die sie lakonisch, oft auch mit humorvoller Pointe, kommentiert.
Die Themen von Wiebke Bartsch kreisen immer wieder um Angst und Lust. Oft schlüpft sie dafür selbst in ihren Arbeiten in verschiedenste Rollen vom spielenden Kind bis hin zur lüsternen Domina. Im kindlichen Strich und der comicartigen Überzeichnung kompensiert sie ihre Aporie in der Deutung von Welt. Bei aller Skurrilität möchte dem Betrachter das Lachen dann auch häufig im Halse stecken bleiben, denn die psychologischen Abgründe lauern überall.
Bartsch hat schon in ihren Essener Ausstellungen von 2009 und 2011 bewiesen, dass der Umgang mit besonderen bildhauerischen und malerischen Techniken für sie eine Herausforderung darstellt: In dieser Ausstellung sind nun erstmals Hinterglasmalereien zu sehen. Bartsch verwendet diese Technik, die in der religiösen Volkskunst eine lange Tradition hat, für ihre symbolhaften Traumszenerien.
Bekannt geworden ist Wiebke Bartsch mit ihren großformatigen Textilskulpturen. Die Ausstellung zeigt in diesem Zusammenhang die „Zentaura“, ein monumentales Mischwesen aus Couch und Mädchen, das ironische Gegenbild der mythologischen Zentauren, denen große Unbeherrschtheit und Lüsternheit zugeschrieben wurde. Beides ist der Zentaura vollständig abhanden gekommen: Traurig und leer schaut die gepolsterte Frau in die Welt, eine tragische Figur, eher Opfer als Held.

Wiebke Bartsch, *1968 in Braunschweig, studierte von 1995 bis 2002 Freie Kunst an der Kunstakademie Münster, und wurde dort Meisterschülerin bei Timm Ulrichs. Seit 2004 ist sie künstlerische Mitarbeiterin am Institut für Kunst und Materielle Kultur der TU Dortmund. In zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland, sowie Katalogpublikationen wurde ihr Werk bereits veröffentlicht. Wiebke Bartsch lebt und arbeitet in Münster.

WIEBKE BARTSCH.
I Could Barely Understand Myself.
4. Mai - 15. Juni 2013
Eröffnung: 3. Mai 2013, 19.00 Uhr

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