(openPR) Langenfeld, 20. März 2014 – Zunehmende Konkurrenz, steigende Ansprüche der Kunden, gesättigte Märkte, wachsendes Datenaufkommen: Die Herausforderungen, denen sich die Handelsbranche heute gegenüber sieht, weiten sich zusehends aus.
Eine Vielzahl interner und externer Parameter beeinflusst die geschäftlichen Abläufe, so dass es für Entscheider immer schwieriger wird, zur passenden Zeit die richtigen Stellschrauben zu drehen. Vor diesem Hintergrund rät der internationale BI-Experte arcplan Händlern, den dynamischen Marktanforderungen in Zeiten von Big Data und Internationalisierung mittels innovativer Business Intelligence (BI)-Lösungen zu begegnen.
Insbesondere der Einzelhandel ist in immer stärkerem Maße auf Weitblick angewiesen. Supermärkte und Discounter kämpfen trotz steigender Verkaufspreise mit sinkender Marge, wie beispielsweise der GfK Consumer Index Total Grocery zeigt. Zusätzlich ist die Beliebtheit einzelner Produkte im Sortiment bei unterschiedlichen Verbrauchergruppen starken Schwankungen unterworfen, was gerade bei wenig haltbarer Ware die Kalkulation des Sortiments erschwert. Spitzenzeiten auf der Verkaufsfläche erfordern zusätzliche Mitarbeiter im Geschäft, die vorab disponiert werden müssen. Wie die GfK-Analyse darlegt, sind diese Parameter nicht zufällig, sondern unterliegen bestimmten Gesetzmäßigkeiten. In einem Geflecht aus derart vielen Abhängigkeiten ist eine umfassende und auf den Punkt genaue Planung die Voraussetzung für ein erfolgreiches Business. Beschaffungs-, prozess- und vertriebsorientierte Analysen liefern hier dem Händler als auch Lieferanten Informationen zu Preisen und Mengenangaben, unterstützen darüber hinaus die Unternehmenslogistik und stellen interne Geschäftsprozesse wie das Personalmanagement optimal dar. Somit erhalten Handelsunternehmen einen schnelleren time-to-market und können darüber hinaus in kürzester Zeit auf Veränderungen reagieren.
Zeit ist Geld
Auch das richtige Zeitmanagement spielt gerade bei Supermärkten und Discountern eine gewichtige Rolle, denn in den Regalen befinden sich oft schnell verderbliche Güter, bei denen eine dauerhafte Lagerhaltung größtenteils nicht möglich ist. Die Haltbarkeiten von Produkten laufen täglich aus, weshalb alles, was nicht verkauft wird, ein wirtschaftlicher Verlust ist. Dagegen stehen Lieferungen, die teils nur einmal in der Woche erfolgen. Das bedeutet, dass bei einer zu knappen Kalkulation Produkte fehlen, was sich in niedrigeren Umsätzen niederschlägt. Wegen der oftmals geringen Marge müssen von den einzelnen Gütern zudem große Mengen umgesetzt werden, wohingegen Preiserhöhungen meist nur moderat durchsetzbar sind. Durch den Einsatz von BI-Lösungen sind Händler in der Lage, Abweichungsanalysen darzustellen. Die Out-of-stock-Analyse beispielsweise bildet Informationen zu den beliebtesten Artikeln des Kernsortiments, Nullverkäufen oder Aktionswaren ab und zeigt unzureichende Dispositionen an. Unternehmen, die solche Auswertungen täglich realisieren, reagieren schneller und zielgruppenspezifischer.
Von Big Data profitieren
Kleine Fehlentscheidungen und geringfügig falsche Planungen haben massive Auswirkungen. Eine in diesem Segment eingesetzte Business Intelligence-Software muss deshalb weit mehr leisten, als nur aus verschiedenen Quellen Daten für ein Reporting aufzubereiten: Sie muss alle relevanten Parameter schnell für kurzfristige Entscheidungen sammeln und aufgrund des Datenbestands ein umfassendes Bild über die aktuelle Verkaufssituation liefern, aber zusätzlich auch den Gesamtkontext darstellen. Hier spielt auch Big Data eine tragende Rolle, da das Stammdatenmanagement verstärkt mit unterschiedlichen Arbeitsprozessen verbunden ist. So werden beispielsweise neue Kunden angelegt und Informationen aus sozialen Netzwerken organisiert, Lieferanten gelistet, oder Kataloge erstellt. Informationen, die auch für das Reporting und andere Fachabteilungen wie das Marketing verstärkt in den Fokus rücken.
„In der dynamischen Handelsbranche liefern BI-Lösungen einen großen Mehrwert. Handelsunternehmen haben mehr denn je die Möglichkeit, alle geschäftsrelevanten Daten optimal im Blick zu behalten. Dadurch lassen sich viele der in diesem Bereich auftretenden Entwicklungen bereits im Vorfeld erkennen. Eine schnellere und maßgeschneiderte Reaktion ist die Folge“ erklärt Achim Röhe, VP Professional Services EMEA bei arcplan.






