(openPR) Kamp-Lintford – Angesichts des ersten Falls von Vogelgrippe bei einer Katze hat der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. Katzenhalter aufgefordert, ihre Tiere vorübergehend nicht freilaufen zu lassen. Wie der überregionale Tierschutzverein am Dienstag im nordrheinwestfälischen Kamp-Lintfort mitteilte, gilt diese Vorsichtsmassnahme besonders im Bereich von Schutz- und Überwachungszonen. „Auch in anderen Gebieten kann diese Vorsichtsmassnahme nichts schaden“, so ein Sprecher. Die Tiere sind jetzt besser im Haus aufgehoben.
Ein Problem stellen nach Ansicht des Tierschutzvereins die zahlreichen streunenden Katzen dar. Sie sind kaum zu kontrollieren und – da sie an die Freiheit gewöhnt sind – auch nur sehr schwer einzufangen. Der überregionale Tierschutzverein unterhält zwei eigene Tierheime und unterstützt mehr als 40 Tierschutzvereine und Tierheime in ganz Deutschland. Nachdem in einem Tierheim in Österreich nach Ausbruch der Vogelgrippe - abgegebene infizierte Wasservögel hatten das Virus eingeschleppt - die untergebrachten Vögel getötet werden mussten, gelten auch in Tierheimen in Deutschland erhöhte Vorsichtsmassnahmen. In grossen Tierheimen wurden vorsorglich Quarantänestationen eingerichtet.
Der Ausbruch der Krankheit bei Katzen stellt nun auch für Tierheime eine Herausforderung dar, da ankommende Katzen nun auch wegen des Vogelgrippe-Verdachtes vorerst in Quarantäne müssen. „Es besteht zwar kein Grund zur Panik, doch sollte jetzt besonders auf Auffälligkeiten geachtet werden, so der Verein.











