(openPR) Regionale Lebensmittel sind unschlagbar
Auch in Mecklenburg-Vorpommern erfreuen sich regionale Lebensmittel immer größerer Beliebtheit. Die Nachfrage wird sich wohl in naher Zukunft drastisch erhöhen, sollte die Serie von Lebensmittelskandalen kein Ende nehmen. Und das wird sie wohl nicht. Einige Lebensmittelhersteller und dessen Chemiker sehen hier ihre große Chance ihre Profite zu vervielfältigen. Konzentrate, künstliche Aromen, künstliche Farbstoffe, Glutamate und so weiter… tummeln sich in unseren Esswaren, denn Lebensmittel kann man dazu nicht mehr sagen. Was im Labor hergestellt wird, benötigt keine Landwirtschaftsflächen. Alles wird in Plastik verpackt, mit bunten Bildern und Abkürzungen(Zahlen, Buchstaben) versehen und als Nahrung deklariert. Fast alles ist erlaubt vom Gesetzgeber, denn die Lobby der Industrie ist in den höchsten Ebenen dieser Gesellschaft stark vertreten. Da sollte man sich nicht wundern, wenn ökologische Landwirtschaft eines Tages verboten wird. Bis dahin sollte man die Gelegenheit nutzen, die vorhandenen Regionalen Lebensmittel zu erhalten und zum Wohle unserer eigenen Gesundheit zu verbrauchen. Viele Menschen haben Arbeit, viele Anbauflächen werden genutzt und viele Wege werden kurz bzw. kürzer. Hinter unseren Lebensmitteln stehen Namen und Adressen. Unsere Erzeuger unterliegen alle der Melde-und Kontrollpflicht. In den von uns angebotenen ökologisch hergestellten regionalen Lebensmitteln befinden sich also keine künstlichen Lebensmittelzusatzstoffe, wie Farb-und Konservierungsstoffe, Geschmacks-Verstärker, künstliche Aromen oder Stabilisatoren.
In Vorpommern und somit auch auf der Insel Usedom haben sich in den letzten Jahren viele kleine Produzenten von Regionalen Lebensmitteln intensiver mit der Vermarktung ihrer Produkte auseinandergesetzt. Sie verkaufen nicht nur an ihrer Produktionsstätte, sondern vermehrt auf Märkten und speziellen Einzelhandelsgeschäften. Auf der Insel Usedom, im Ortsteil Kölpinsee, wurde im Juni 2013 ein Laden eröffnet, der regionale Lebensmittel von mehreren Produzenten vertreibt. Das Angebot dieses kleinen Ladens reicht vom Fruchtaufstrich bis zum Kräuteröl und es kommen immer wieder neue Produkte hinzu.
Herr Ehlert, der diesen Laden betreibt, will damit die Vielfallt der regionalen Palette sichtbar machen und für eine gesunde Lebensweise werben. Gerne nimmt er immer wieder neue Produkte von kleinen Produzenten in sein Sortiment auf, denn er weiß genau von wem und wie diese Produkte hergestellt werden. Wer einen Besuch in seinem Geschäft plant, findet es in der Gemeinde Kölpinsee, Strandstr. 12. Das Haus trägt den bezeichnenden Namen „Glück auf“, denn mit regionalen Produkten kann der Verbraucher nichts falsch machen.
Auch das Medium Internet hält Einzug in den regionalen Bereich, denn warum soll ein Käse von einem bayrischen Milchhof nicht auch einem Nordlicht schmecken und umgekehrt. Der Verbraucher der dieses Produkt bestellt, weiß aber, dass es keine industrielle Massenproduktion ist. Und so kann man nur hoffen, dass sich das Konsumverhalten mit steigender Tendenz den regionalen Produkten zuwendet.










