(openPR) 6. Juni 2003
Zum Erneuerbare-Energien-Gesetz erklaert der Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion fuer Erneuerbaren Energien, Marco Buelow:
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ein klima- und wirtschaftspolitischer Erfolg. Mittlerweile sind durch die Foerderung der Erneuerbaren Energien (EE) durch die rot- gruene Bundesregierung in ganz Deutschland 130.000 Arbeitsplaetze, davon 80.000 Arbeitsplaetze durch das EEG entstanden.
In NRW sind 2100 Unternehmen im Bereich der Erneuerbaren Energien im Anlage-Systembau taetig und das mit wachsender Tendenz. In den letzten Jahren hat es insgesamt in NRW in der EE-Branche einen Arbeitsplatzzuwachs um 30 Prozent gegeben. Wenn man den Arbeitsmarkt insgesamt sieht, ist das ein grosser Erfolg.
Leider zerreden einige Lobbyisten und Teile der Opposition eine der innovativsten Zukunftsbranchen: Der Gipfel ist die Behauptung der FDP-Bundestagsabgeordneten Angelika Brunkhorst, welche den Klimaschutz als eine Ideologie ansieht. Zudem werden falsche Behauptungen aufgestellt, falsche Zahlen benutzt und manche luegen, ohne rot zu werden. Es ist nicht wahr, dass durch das EEG die Kosten explodieren. Im Gegenteil. Die Kostenschere zwischen fossilen Energien und der EE wird sich schliessen. Das hat verschiedene Gruende: Die fossilen Energien werden immer teurer, es gibt keine Regelung zum Inflationsausgleich, dafuer Degressionsstufen, das heisst die Foerderung wird stetig heruntergesetzt. Zudem finden immer wieder Innovationsschuebe statt. Bereits in den Jahren 2006/2007 wird dort die Hoechstfoerdersumme erreicht, dann wird das Foerdervolumen absinken.
Wie innovativ und wirtschaftlich die EE sind, zeigt ein Vergleich zwischen Atom- und Windenergie. Elf Jahre nach der Markteinfuehrung produziert die Windbranche doppelt so viel Energie wie damals die Atomenergie im gleichen Zeitraum. Und das obwohl der Atomstrom staerker staatlich gefoerdert wurde. Auch die Erzeugerpreise in der Windenergie sind in den letzten Jahren um 60 Prozent gesunken.






