(openPR) Frieden und Wohlstand sind heute für viele Menschen in Deutschland selbstverständlich.
Harald Bretschneider, Pfarrer und Zimmermann, geboren 1942, hat das noch anders erlebt. Er wurde am 13.Februar 1945 aus einem zerbombten, brennenden Haus in Dresden herausgezogen. Angesichts der 25.000 Menschen, die bei der Zerstörung der Stadt getötet wurden, verstand er die Errettung später als Verpflichtung zum Einsatz für den Frieden.
So wurde er zu einem Vordenker und Wegbereiter der Friedensbewegung in der DDR, die schließlich mit zur friedlichen Revolution geführt hat. Er ist der "Vater" der Friedensdekaden der Kirchen in der DDR und hat "Schwerter zu Pflugscharen" initiiert. Das Bibelwort aus Micha 4,3 brachte die Diktatur ins Wanken. Die Lesezeichen und Aufnäher haben die Jugendlichen mutig genutzt. Sie brachten damit das Friedenszeugnis der Bibel so ins Gespräch, dass selbst in der Schule und auf der Straße - wie zu Luthers Zeiten - darüber gesprochen wurde.
Als Arbeiterpriester, Dorfpastor und schließlich als Landesjugendpfarrer, Stadtmissionsdirektor und Oberlandeskirchenrat hat er versucht die biblische Botschaft auch Ungläubigen nahe und in die Mitte der Gesellschaft zu bringen. Er warb für den Glauben an den dreieinigen Gott, der hilft, auch in Zeiten der Bedrängnis das Leben zu meistern.
Am 4. Oktober 2012 erhielt er hierfür von Bundespräsident Gauck das Bundesverdienstkreuz.
In seinem Buch „Um Himmels willen gebt die Erde nicht auf - Schwerter zu Pflugscharen“ erzählt Pfarrer Harald Bretschneider seine spannende Geschichte. Das informative Buch wird im Manuela Kinzel Verlag erscheinen. Auf der Leipziger Buchmesse, Leseinsel Religion, Halle 3, Stand A200 lädt am Freitag, 14.03.2014 zu 13 Uhr Harald Bretschneider zu einer Lesung mit Gespräch ein.













