(openPR) Bereits seit 1989 stellt der leidenschaftlicher Angler Michael Stach seine Karpfenköder selbst her. Jetzt ist hat er sein Hobby zum Beruf gemacht - und das Geschäft brummt.
„Wichtige Voraussetzungen für einen guten Fang sind der richtige Standort und der richtige Köder“, erklärt uns Michael Stach.
Angeln, insbesondere das Angeln von Karpfen, ist schon seit vielen Jahren sein großes Hobby. Bereits mit 10 Jahren begann er mit dem Angeln auf Stichlinge. Nach und nach hat er sich immer mehr dem stippen zugewandt und gelegentlich auch schon auf Karpfen mit Mais oder Kartoffel geangelt.
Seinen ersten Boilie Karpfen fing er 1989 in der Lippe mit fast 10 Pfund, der zweite hatte sage und schreibe 26 Pfund. Seit dem fischt er ausschließlich auf Karpfen.
Heute wird er oft an Seen von Anglern angesprochen die ihn fragen, wie er es schafft so schnell einen fetten Karpfen an die Rute zu bekommen. Dann verrät er, welche Köder er benutzt.
Was zunächst nur als Hobby in der privaten Küche begann, ist heute sein Beruf, die Herstellung von Ködern für Karpfen, in der Anglerfachsprache Boilies genannt.
Die Methode des modernen Karpfenangelns stammt aus England und hat circa 1985 Einzug in Deutschland gefunden. Seitdem hat sich die Anzahl der Hobby-Karpfenangler kontinuierlich erhöht.
Bis vor 5 Jahren mussten sich Karpfenangler ihre Köder allerdings noch selbst herstellen. Seit 2008 wird vermehrt auf fertige Boilies zurückgegriffen. Hier ist Stach in Deutschland einer der Vorreiter und er ist in der Branche bereits bekannt.
Hergestellt werden die Boilies, aus verschiedenen Mehlsorten wie Sojamehl, Weizen, Muschelmehl, Eiweißmehl, Fleischmehl, aus verschiedenen Fischmehlsorten oder aus Grieß. Weitere Zutaten sind Ei-Ersatzpulver und Aromastoffmehl.
Aromastoffmehle haben gegenüber Aromastoffen den Vorteil, dass Sie nicht nur nach Aromen riechen, sondern auch danach schmecken. Dazu kommen noch wahlweise Gewürze wie zum Beispiel Knoblauch, Chili, Zimt oder auch Spekulatius.
Die Zutaten der Boilies werden zunächst im Teigkneter zu einer 25 kg schweren, homogenen Teigmasse geformt. Im zweiten Schritt werden aus dieser Teigmasse Würste geformt, die dann in einer Boilierollermaschine zu 16 mm bis 24 mm Kugeln weiterverarbeitet werden.
Die Boilierkugeln werden anschließend gedünstet und nach dem Dünsten in Körben ausgelegt, um dort zur Fertigstellung 24 Stunden zu trocknen.
Stach wendet bewusst das Dünsten als weiteren Verarbeitungsschritt an, da hierbei sämtliche Inhaltsstoffe erhalten bleiben. Beim Kochen der Boilies verflüchtigen sich hingegen die wasserlöslichen Inhaltsstoffe.
Der letzte Herstellungsschritt ist die Konservierung der Bailies mit Salz oder mit Lebensmittelkonservierer. Danach wird die Ware verpackt und versandt.
Heute besteht die Produktplatte von Carp-Fishing Baits, dem Unternehmen von Michael Stach, unter anderem aus Ready Mades, Pop Up’s, Aromen, Sweetner, Boiliedips, Essential Oils und Pellets.
Um der stetig wachsende Nachfrage nach Boilies und Köderprodukten gerecht zu werden, ist Anfang Januar 2014 der Umzug in eine größere Halle in Bork erfolgt.
„Der Standort soll weiterhin in der Umgebung von Lünen bleiben“ erklärt Michael Stach, der seinen Traumberuf erreicht hat und seiner Heimat Lünen treu bleibt.











