(openPR) Distel Blond und Distel Spezial heißen die Stars unter den Distelhäuser Craftbieren
Kreative Bier-Schöpfungen wie das Distel Blond zählen zu den Hauptdarstellern des Festivals Braukunst Live!, das vom 21. bis zum 23. Februar im Münchner MVG-Museum zelebriert wird. Drei Tage lang schenken 110 Brauereien an 85 Ständen ihre Spezialbiere aus, unter Ihnen erstmals auch die Distelhäuser Brauerei aus dem Taubertal.
Die Distelhäuser Braumeister haben zum "Fest der feinen Biere" ihren jüngsten Olympiasieger mitgebracht: Als erstes Craftbier bundesweit hat das Distel Blond beim Qualitäts-Wettbewerb der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) 2014 mit 4,9 von fünf möglichen Punkten den Spitzenplatz in seiner Kategorie erreicht und bei der Bier-Olympiade eine Goldmedaille gewonnen.
Zuvor war das Distel Blond beim European Beer Star 2013 in München mit einer Silbermedaille ausgezeichnet worden. Und vor wenigen Tagen wählte der ProBierClub, eine Vereinigung von über 6.000 Bierfreunden weltweit, das Craftbier aus Distelhausen zum Bier des Monats Februar 2014.
Der Primus unter den deutschen Craftbieren hebt sich deutlich vom gängigen Geschmack ab und passt mit seinem ausgefallenen Profil perfekt auf die Bühne des Braukunst-Festivals: Eine obergärige Spezialität mit den Aromen von Zitrus, Pfirsich und Mango, die fruchtige Note kommt ausschließlich durch den gezielten Einsatz von Hopfen im Bier zustande. Dabei greifen die Brauer aus dem Taubertal auf eine handwerkliche Methode zurück, die andernorts längst in Vergessenheit geraten ist, die Kalthopfung.
Die Kalthopfung ist anderswo längst vergessen
Bei der Kalthopfung wird das Bier vollständig vergoren und auf eine Temperatur von zwei bis drei Grad abgekühlt. Nach der normalen Hopfengabe im Sudhaus wird im Lagerkeller erneut Hopfen zugeführt. Dadurch lösen sich ätherische Öle vom Hopfen und bringen die Zitrus- und Fruchtnoten ins Bier hinein.
Neben der blonden Versuchung wird am Stand der Distelhäuser Brauerei eine weitere innovative Bierkreation ausgeschenkt, die ihre Eigenheit bereits im Namen trägt: das Distel Spezial. Für dieses Craftbier wurden althergebrachte Rezepturen verfeinert, traditionelle Brauverfahren wie die Gärung im offenen Bottich wieder entdeckt.
Monatelang probierten die Distelhäuser Braumeister in kleinen Einheiten mit speziellen Hefen und ausgewählten Hopfensorten, bis das Retrobier mit dem Geschmack von früher mithalten konnte. Dabei orientierten sich die Bier-Werker am Lieblingsbier der Distelhäuser, das 1962 zum ersten Mal gebraut wurde. Damals waren die Biere kräftiger, vollmundiger und mussten vom Alkoholgehalt her eine gewisse Potenz haben. Im April 2011 kehrte dann das neue Distel zunächst auf die regionale Bierbühne zurück.
Das Distel Spezial lässt sich nicht in gängige Sortenprofile einordnen: Es ist von der Stammwürze her eher ein Märzen, hat aber auch Merkmale vom Pils, nicht aufgrund der Bittere, sondern wegen seines ausgeprägten Hopfenaromas. Die für Hopfen typischen frischen Geruchs- und Geschmacksnoten geben diesem Bier seinen unverwechselbaren Charakter.
Mit diesen Bier-Spezialitäten aus ihrer Brauwerkstatt zeigen die Distelhäuser, dass handwerkliches Brauen nach althergebrachten Rezepturen im Taubertal eine lange Tradition hat. In diesem Sinn sind die Distelhäuser Braumeister schon seit mehr als 200 Jahren Craft-Brewer.
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Über das Unternehmen
Distelhäuser Brauerei – Craftbrewing seit 200 Jahren
Wie der Name schon sagt, hat die Distelhäuser Brauerei ihren Sitz im Dorf Distelhausen, das heute ein Stadtteil von Tauberbischofsheim in Nordbaden ist. Sie existiert seit 1811 und wird seit 1876 in fünfter Generation im Familienbesitz geführt.
Das handwerkliche Brauen nach alten Rezepten und mit heimischen Getreidesorten wie dem Dinkel oder nach anderswo längst vergessenen Verfahren, zählen seit jeher zu den Leidenschaften der Distelhäuser Braumeister. "Wenn man das englische Wort Craft ("Handwerk") von seinem Sinn her interpretiert, dann sind wir schon seit 200 Jahren Craftbrewer", sagt der Distelhäuser Geschäftsführer Achim Kalweit.
Als die Craftbier-Bewegung vor gut zwei Jahren auch in Deutschland ihre Anhänger fand, schlossen sich die Distelhäuser Braumeister dem neuen Trend voller Überzeugung an. Und sie sind gerade dabei, an die Spitze der Bewegung zu treten. Tradition, Nachhaltigkeit und Regionalität stehen in der deutschen Bierszene derzeit im Vordergrund – Werte, die in der Distelhäuser Brauerei seit jeher gelten.
Bundesweit gesehen zählen die Distelhäuser mit knapp 185.000 Hektoliter Jahresausstoß und 147 Mitarbeitern zu den Mittelständlern in der Brauwirtschaft. Das Vertriebsgebiet tangiert die Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern (Tauber-Franken) und Hessen und reicht von Aschaffenburg bis Ludwigsburg und von Mannheim bis Schweinfurt.
In der Traditionsbrauerei werden derzeit 19 verschiedene Biersorten nach regionalen Brauverfahren hergestellt – vom Distelhäuser Pils über die Weizenbiere bis hin zu regionalen Spezialitäten wie Dinkelbier, Landbier oder Märzen, und je nach Saison der Winterbock, Frühlingsbock oder das Kellerbier. Daneben kreieren die Distelhäuser Braumeister neue, ausgefallene Bierstile in aufwändiger Handarbeit und in kleinen Mengen – wie jüngst ein India Pale Ale, ein Porter oder Stout. Neue Craftbiere, die nicht nur beim Fachpublikum Anerkennung finden.
Allein beim Internationalen DLG-Qualitätswettbewerb 2014 gewann die Distelhäuser Brauerei elfmal Gold – jedes der eingereichten Biere schaffte es auf Platz Eins seiner Kategorie. Als erstes Craftbier bundesweit hat das Distel Blond dabei mit 4,9 von fünf möglichen Punkten den Spitzenplatz in seiner Kategorie erreicht und eine Goldmedaille gewonnen. Zuvor wurde das Distel Blond schon beim European Beer Star 2013 in München mit einer Silbermedaille ausgezeichnet. Und jüngst wählte der ProBierClub, eine Vereinigung von über 6.000 Bierfreunden weltweit, das Craftbier aus Distelhausen zum Bier des Monats Februar 2014.
Mit ihrem DLG-"Elfer" zählen die Distelhäuser nach dem Urteil der Jury zur Elite in der deutschen Brauwirtschaft. Die Wahl zur „Brauerei des Jahres 2009“ und wiederholt erste Plätze für Distelhäuser Biere bei internationalen Wettbewerben wie dem „European Beer Star“ und dem „World Beer Cup“ bestätigen dies. Darüber hinaus wurde die Distelhäuser Brauerei als beste und erfolgreichste Brauerei Europas beim „World Beer Cup 2010“ ausgezeichnet.
Urzelle dieses Erfolgs ist die Distelhäuser Brauwerkstatt, ein Original Sudhaus im Maßstab 1:100. Dort experimentieren die Braumeister mit ursprünglichen Getreiden wie Emmer oder Dinkel, neuen Hopfensorten sowie verschiedenen Hefestämmen und interpretieren historische Bierrezepturen neu. Oder sie testen alternative Verfahren etwa beim Maischen oder Gären. Dort kochen sie Sud auf Sud, bis ihre Schöpfung dem Ideal eines besonderen Bieres in Farbe und Geschmack ganz nahekommt. Mit großer Leidenschaft kreieren die Bier-Handwerker immer wieder innovative und geschmacksintensive Biere mit eigenem Charakter, die sich geschmacklich deutlich von der Masse abheben und sich auch nicht in die gängigen Sorten einordnen lassen.
Die Distelhäuser Brauerei Ernst Bauer GmbH und Co. KG wird von den Geschäftsführern Roland Andre (Technik und Produktion) und Achim Kalweit (Marketing, Vertrieb und Verwaltung) geleitet. Das Familienunternehmen ist Mitglied der „Freien Brauer“, einem Verbund von führenden und unabhängigen Privatbrauereien, außerdem Fördermitglied bei Slow Food.