(openPR) Die Reha-Vertretung des Berufsförderungswerkes Leipzig (BFW Leipzig) übergab am 12. Februar 2014 an die Abteilung Kinderonkologie des Universitätsklinikums Leipzig eine Spende in Höhe von 400 Euro.
Anna Weidenbach und Christian Arnold, Vertreter der Rehabilitanden im BFW Leipzig, übergaben die Spende in Höhe von 400 Euro an den Leiter der Abteilung Prof. Holger Christiansen und den Sporttherapeuten Markus Wulftange. Das Geld werde für die therapeutischen Angebote auf der Station eingesetzt sagte Markus Wulftange während des Rundgangs durch die Räumlichkeiten der onkologischen Station zu.
„Wir wissen durch unsere eigenen Krankheiten“, so Anna Weidenbach, „dass die Kleinen es besonders schwer haben. Unsere Aufmerksamkeit muss den kranken Kindern gelten, denn sie sind unsere Zukunft.“ Anna Weidenbach, die selbst an Multipler Sklerose erkrankt ist, hat nicht nur durch ihr Krankheitsbild eine sehr nahe Beziehung zu dem Schicksal der kleinen Patienten. In ihrem vorhergehenden Beruf war sie selbst in der Pflege tätig. Jetzt erlernt sie innerhalb der beruflichen Rehabilitation den Beruf der Personaldienstleistungskauffrau. Zusammen mit ihrem Sprecherkollegen Christian Arnold, der zurzeit als Technischer Produktdesigner ausgebildet wird, hatte sie die Idee für die Spendenaktion. Christian Arnold hatte als letzter Zivildienstleistender am Geraer Krankenhaus ebenfalls Erfahrungen mit krebskranken Kindern machen können und freute sich ebenfalls über den Erfolg ihrer Aktion.
Beim letztjährigen Oktoberfest des BFW Leipzig, das von Reha-Teilnehmern und Mitarbeitern zusammen gefeiert wurde, hatten die Rehabilitanden eine Tombola organisiert. Hinter den kryptischen Gewinnversprechungen verbargen sich keine große Gewinne, sondern vielmehr Eiskratzer, Megazwiebeln, Schuhanzieher oder Biojoghurt. Der Ausverkauf aller 600 Lose zum Preis von 50 Cent zeugte von einer regen Beteiligung. Die Tombola wurde erstmals auf dem Betriebsfest durchgeführt. „Das Ergebnis macht uns Mut“, erklärt Anna Weidenbach, „auch wenn wir nach unserer einjährigen Mitarbeit in der Reha-Vertretung demnächst ausscheiden werden, so geben wir diese Idee an unsere Nachfolger zur Nachahmung weiter.“ Sie habe sich auf dem Rundgang davon überzeugen können, dass sie mit der Idee in dem Sprechergremium richtig lagen.
Die Reha-Vertretung ist das Sprechergremium der Rehabilitanden und tritt für deren Belange in der beruflichen Rehabilitation ein.
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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig
















