(openPR) Anfang 2014 hat die Werbeagentur aus der Nähe von Frankfurt am Main Ihren neuen Internetauftritt gelauncht: Ein Projekt an dem die Agentur 2 Monate gearbeitet hat: Der Auftritt enthält über 300 Seiten, ist mehrsprachig und für mobile Endgeräte optimiert.
Und plötzlich ein Problem: Das Webdesign und die kompletten Inhalte wurde von einem amerikanischem Unternehmen eins zu eins kopiert und waren praktisch als Dublette im Internet vorhanden.
Angefangen hat alles damit, dass das Webdesign der Werbeagentur von mehreren Webseiten Auszeichnungen und Preise erhalten hat. Gründe waren u.a. die aufwendige Programmierung, das Webdesign und der Content. Die Freude darüber war groß bei mindmelt: Wurde die Arbeit und der Aufwand doch auch von anderen Webdesignern gelobt und für gut befunden.
Das sollte sich bald ändern: In den Statistiken der Webseite waren eines Tages ungewöhnliche Zugriffe von einer amerikanischen Domain zu finden: Das machte die Webdesigner bei mindmelt stutzig und Sie recherchierten was dahinter steckte.
Und siehe da, die Webseite www.mindmelt.de wurde tatsächlich 1:1 von einem amerikanischen Unternehmen kopiert samt der englischen Texte. Lediglich die Fotos der Mitarbeiter und die Adresse wurden geändert. Und das von einer Werbeagentur...
Die Mannschaft kam zusammen, um zu beraten was zu machen ist: Das Unternehmen per Email kontaktieren? Einen internationalen Anwalt einschalten? Oder gav es andere Möglichkeiten?
Die gab es, gerade für die USA: Dort wurde 1998 der DMCA („Digital Millenium Copyright Act“) eingeführt: Sie erinnern sich sicher an die Diskussionen in den Medien der letzten Jahre.
Mit Recherche hat die Werbeagentur eine Webseite gefunden, die für umgerechnet ca. €150,- sich der Sache annahm. Dazu musste der Inhalt des Copyright-Inhabers bewiesen werden – also die englische Version der Seite www.mindmelt.me - und an das Unternehmen übermittelt werden. Und siehe da: Innerhalb von 48h war die Kopie der Seite offline.
„So lange das in Ländern passiert mit denen Abkommen oder gesetzliche Grundlagen bestehen, kann man tatsächlich dagegen vorgehen, also in Europa oder in Nordamerika. Schwierig wird es bei Ländern, wie z.B. China oder Indien.“, so der Geschäftsführer von mindmelt.
„Mit dieser Erfahrung im Hinterkopf haben wir unsere Webseite gegen Zugriffe aus einigen dieser Ländern gesperrt – das geht relativ einfach über eine IP-Sperre.“ Teilte uns einer der Webdesigner mit.
Sollten Sie Fragen zu diesem Thema haben, kontaktieren Sie uns gerne über unsere Webseite.






