(openPR) Satán veröffentlich über das Label Urban Mindstate sein Debüt Album "Parabellum".
Als Kind der knisternden Samples und harten rums, komplexer Reimtechnik und aufrührerischen Botschaften musste er mitverfolgen, wie die Entwicklung fernab vom Ursprung auch in der ihm wichtigsten Kunstform mehr und mehr in Richtung billiges Entertainment ging. „Hip Hop wurde zur Massenware“. Dabei bekamen größtenteils nicht etwa die Lyricists mit dem größten Können oder den intelligentesten Inhalten die verdiente Aufmerksamkeit. Das Bild von Hip Hop in der Öffentlichkeit wurde viel mehr geprägt von fiktionalen Schwerverbrechern und Millionären oder für die Masse thematisch leicht zugänglichem Sprechgesang mit dem "netter Junge"-Image auf weichgespültem Pop-Sound. Nach anfänglichen Rap Cyphers mit Gleichgesinnten aus seinem Umfeld wurde damals das erste Equipment angeschafft. Doch nicht nur neue Geräte boten mehr Möglichkeiten zur Umsetzung der eigenen Visionen.
Auch der eigene Stil wurde in dieser Zeit gefestigt, wobei sehr selbstkritisch an Flow, Inhalt und Komplexität gefeilt wurde. Das Niveau, das es zu erreichen galt, war hoch. Seine Auseinandersetzung mit dieser Kunstform beschränkt sich nicht auf das Schreiben und Einrappen, sondern erstreckt sich vom Diggen der Samples, über das Beatproducing bis hin zum Scratchen der Lines von Vorbildern wie Wu-Tang, Nas und Mobb Deep. So ergaben sich schließlich die nötigen Kontakte, um die gesammelten Songs nun veröffentlichen zu können. Mitgewirkt haben unter anderem AG (DITC), Roc Raida und Roe Beardie. In seinen Texten gewährt Satán einen persönlichen Einblick in seine Erlebnisse und Erfahrungen. Das Album dokumentiert ein Stück weit den Lebensabschnitt zwischen seinem 22. und 25. Lebensjahr, in dem er vielleicht etwas mehr erlebt hat als der „Durchnittsrapper“.









