(openPR) Vertriebsbarometer der CDH sendet positive Signale
Im Vertrieb wird entschieden wie sich die Wirtschaft entwickelt. Insofern bestätigt das Konjunkturbarometer der Centralvereinigung Deutscher Wirtschafts-verbände für Handelsvermittlung und Vertrieb (CDH) e.V., Berlin, den über-wiegenden Optimismus in Hinblick auf die weitere Entwicklung. So beispiels-weise im Jahreswirtschaftsbericht der Bundesregierung, in dem für 2014 ein Wachstum von 1,75 Prozent prognostiziert wird, deutlich mehr als die doch enttäuschten 0,4 Prozent im Vorjahr. Das Ifo Institut geht sogar von 1,9 Prozent Wachstum für 2014 aus.
Zum nunmehr 8. Mal führte die CDH die Umfrage über die Geschäftslage der Vertriebsunternehmen durch. Insgesamt ein positiver Trend: Über die Hälfte der Befragten bezeichneten ihre Geschäftslage als sehr gut oder gut. Eine kleine Delle zeigt sich zwar im Bereich der Nennungen „sehr gute Geschäftslage“, der Anteil sank von 7,6% im letzten Herbst auf 6,8% in diesem Winter. Im Gegenzug hat aber die Anzahl der Handelsvertretungen mit guter Geschäftslage zugenommen, von 43,0% auf 47,1%. Handelsvertretungen mit schlechter Geschäftslage sind weniger geworden, die Nennungen gehen von fast 10% auf 5,4 % zurück. Die Anzahl der Handelsvertretungen mit befriedigender Geschäftslage ist in etwa gleichgeblieben.
Ein ähnliche Tendenz gibt es bei der Beurteilung der Branchenlage, allerdings auf einem etwas niedrigerem Niveau: „Meiner Branche geht es sehr gut“, ga-ben 2,7% der Befragten an gegenüber dem Herbst mit 3,4%. Leicht angestiegen sind die Nennungen „gute Branchenlage“ von 42,3% auf 44,8%. Damit differieren auch in dieser Befragung die Meinungen zwischen eigener Ge-schäftslage und Branchenlage. Von der Tendenz her wird die eigene Firmen-situation als besser eingeschätzt als die der Branche eingesamt, ein Indikator für Firmenkonjunkturen für Handelsvertretungen mit attraktiven Vertretungen, deren Produkte im Trend der Nachfrage liegen.
Von Interesse sind im Vertriebsbarometer auch die kurz- und langfristigen Perspektiven der Handelsvertretungen. Was die kurzfristigen Perspektiven betrifft (bis zu 6 Monaten) rechnen fast zwei Drittel der Befragten mit keinen großen Änderungen. Eine eher schlechtere Entwicklung erwartet nur eine Minderheit. Auf lange Sicht gesehen (bis zu drei Jahre) verschiebt sich das Mei-nungsbild, bessere Perspektiven sehen 37,5%, schlechtere 19,1% und keine Änderung erwarten 34,3 % der Befragten.
Berlin, 18.2.2014
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