(openPR) Wolnzach 21.02.2006 – AJAX ist ein Technologieansatz, der auf lange Sicht wohl das Gesicht des Internets verändern wird. Der Ansatz ermöglicht es, Web-Applikationen im Bezug auf die Usability an die Interaktivität von Desktop-Anwendungen anzunähern. Die ContentServ GmbH arbeitet schon seit jeher mit einem ähnlichen auf Iframes basierenden Ansatz, welcher nicht zuletzt maßgeblich für die bekannte Benutzerfreundlichkeit des Systems verantwortlich ist. Um jedoch den AJAX-Technologieansatz zukünftig optimal zu unterstützen, stellt der Software-Hersteller schrittweise auf AJAX-Funktionalitäten um. Solange der neue Internet Explorer (IE) 7 noch nicht verbreitet ist, welcher als erster der IE-Reihe AJAX nativ unterstützt, fährt das Unternehmen einen zweigleisigen Ansatz. Je nach Browsererkennung werden dann entweder Funktionen wie bisher über Iframes abgebildet, was auch von älteren Versionen des IE unterstützt wird, oder andernfalls über die neuen AJAX-Komponenten. Die ersten Ergebnisse werden auf der CeBIT in Hannover an Stand E08 in Halle 3 zu sehen sein.
Alter Wein in neuen Schläuchen
Das alte Sprichwort bezeichnet recht treffend das Thema AJAX (Asynchronous Javascript and XML) im Kontext der ContentServ GmbH. Denn das Wolnzacher Unternehmen praktiziert bereits seit mehreren Jahren das Prinzip der asynchronen Datenübertragung, welche maßgeblich dazu beiträgt, dass die Usability der ContentServ-Software in der Regel weit über dem Wettbewerb steht. Denn durch diesen Ansatz, welcher bei der ContentServ GmbH bisher über Iframes realisiert wurde, ist es möglich, nur Teile einer Website nachzuladen während der User sich auf der restlichen Website frei bewegen kann. Damit werden die Wartezeiten, welche sich bei der herkömmlichen Webprogrammierung durch das Laden der kompletten Website bei jeglicher Aktion durch den User ergeben, auf ein Minimum reduziert. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich, das die absolute Mehrheit der Funktionalitäten im Backend des ContentServ-Systems mittels asynchroner Datenübermittlung realisiert ist. Nachladende Baumstrukturen, automatisches Ausfüllen von Formularfeldern und zahlreiche Drag&Drop-Funktionalitäten sind nur einige Beispiele.
Mit AJAX ist nun eine Technologie für dieses Grundprinzip in aller Munde. Die beiden Services "Google Maps" (http://maps.google.com) und "Google Suggest" (www.google.com/webhp?complete=1&hl=en), von welchen sich letzteres noch im Beta-Stadium befindet, sind anschauliche Beispiele für die exzessive Verwendung der AJAX-Technologie. Nun möchte auch die ContentServ GmbH die umfassenden Vorteile dieser Programmiertechnik nutzen und stellt Schritt für Schritt seine Funktionen auf AJAX um. Begonnen wird bei der CS PMS-Suite, dem ContentServ-System für Product Information Management, welches für die AJAX-Programmierung prädestiniert sei, so Holger Linz, Produktmanager der CS PMS-Suite. Er erläutert: "Gerade im Produktdatenmanagement sind in der Regel Applikationen erwünscht, welche ähnliche Funktionalitäten bieten wie Desktop-Anwendungen. Dies liegt vor allem an der großen Zahl von Interaktionen, die selbst bei überschaubaren Produktsortimenten im System getätigt werden müssen." Das Ergebnis dieser Entwicklung wird erstmals auf der CeBIT in Hannover zu begutachten sein. Dort stellt die ContentServ GmbH in Halle 3 an Stand E08 erstmals die neu überarbeitete CS PMS-Suite vor. Neben den AJAX-Komponenten sind laut Herstellerangaben noch zahlreiche weitere neue Features implementiert.
ActiveX-Komponente für AJAX als Hinderniss
Nun stellt sich die Frage, wieso die ContentServ GmbH nicht schon früher auf die AJAX-Technologie umgeschwenkt ist, zumal es den Ansatz an sich schon seit einigen Jahren gibt. Der Grund liegt im Internet Explorer (IE) von Microsoft. Denn dieser ist für die Bedienung des Backends der ContentServ-Software nötig und unterstützte bis dato AJAX nicht von Haus aus. Um das AJAX-Konzept mit dem IE nutzen zu können, war bisher eine ActiveX-Komponente nötig. Deren Aktivierung ist bei vielen potentiellen Kunden jedoch aus Sicherheitsgründen grundsätzlich nicht erlaubt. Daher entwickelte die ContentServ GmbH ein eigenes Prinzip der asynchronen Datenübermittlung, welche mit Hilfe von versteckten Iframes das Prinzip des partiellen Nachladens ermöglichte. Mit der neuen Version 7 des Internet Explorers, welche in den kommenden Monaten aus dem Beta-Stadium kommen soll und somit der breiten Öffentlichkeit zugänglich ist, wird AJAX nun endlich nativ ohne ActiveX unterstützt. Dadurch setzt der Einsatz einer AJAX-basierten Applikation auch kein besonderes Sicherheitsrisiko auf Seiten der ContentServ-User mehr voraus. Somit ist der Umstieg des Unternehmens von Iframes auf das standardisierte AJAX eine logische Folge.
Ältere Internet Explorer nach wie vor unterstützt
Trotzdem gilt es, die Nutzer älterer Versionen des IE, zukünftig nicht auszuschließen. Dies wird gewährleistet indem die Wolnzacher Softwareschmiede für die Übergangszeit einen Alternativ-Ansatz verfolgt. So werden die Systemfunktionen, welche mit AJAX realisiert werden, nach wie vor auch als Iframes-Variante vorhanden sein. Alexander Wörl, CEO bei ContentServ und Leiter der Entwicklungsabteilung zur Vorgehensweise: "Das System prüft ob der Browser des Users AJAX unterstützt. Dabei ist es egal, ob es sich um eine ältere Version des IE mit aktivierter ActiveX-Komponente oder die neue Version 7 mit nativer Unterstützung handelt. Ist eine Unterstützung gegeben, werden die ActiveX-Funktionen bereitgestellt. Ist keine AJAX-Unterstützung vorhanden, so werden die Funktionen in der bewährten Iframes-Methode dargestellt. Damit schaffen wir den Spagat zwischen Innovation und Restriktion."
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