(openPR) Das Gerber, ein beachtenswertes Stück neues Stuttgart !
man kann es Beinahe schon als „Fundstück“ bezeichnen, es ist mittendrin, aber eigentlich nicht so wirklich dabei. Wirklich im Sinne von „Wirken“ oder „Mitwirken“ erst jetzt nach mehr als 70 Jahren erwacht das GERBER aus seinem Dornröschenschlaf.
Einst eher gemieden und stiefmütterlich, mit einer Innenstadttankstelle, sowie dem zugehörigen sozialen Umfeld besetzt, streift das zentrumsnahe Stadtquartier Stuttgarts nun sein fahles Image ab.
Das ehemalige Gerber Quartier liegt zwischen der Paulinen-, Marien-, Sophien- und Tübinger Straße. Das Areal erstreckt sich auf ca. 14.000 Quadratmeter und bot sich ideal zur Innenstadterweiterung des „kleinen Kessels“ an. Der Eigentümer, die Württembergische Lebensversicherung AG, dachte schon seit geraumer Zeit über eine Umstrukturierung der bisherigen Nutzung nach, woraus das Konzept zum Leben, Wohnen und Arbeiten entstand. 2010 wurde der Bebauungsplan erstellt und der fast vollständige Abriss der Bestandsgebäude konnte Anfang 2011 beginnen.
Das Stuttgarter Gerber soll nun durch modernste städtebauliche Planung diese Lücke am Rande der Innenstadt schließen. Am 14. Oktober 2013 war es dann soweit Das GERBER feierte Richtfest, bis dato waren für 85 Prozent der Einzelhandelsflächen die Mietverträge unterzeichnet.
Bis Herbst 2014 entstehen im Gerberviertel, neben Einkaufszentren auf ca. 25.000 m², auf ca. 9.000 m² mehr als 80 neue Wohnungen, auf weiteren 7.000 m² Büros und Praxen. Die Wohnungen werden dauerhaft als Mietwohnungen gehalten, eine Umwandlung in Wohneigentum ist nicht geplant. Parkplätze für 650 PKW bietet die dreistöckige Tiefgarage und am Südportal finden 200 Fahrräder einen verkehrsgünstigen Abstellplatz. Für das leibliche Wohl der erwarteten 25.000 Kunden pro Tag sorgen 15 Gastronomiebetriebe mit verschiedensten Küchen und Spezialitäten.
Um das Kulturdenkmal während der Umbauphase gegen neugierige Blicke zu schützen, wurde die Fassade mit einer digital bedruckten Fassadenverkleidung aus PVC Plane geschützt. Hinter dieser beinahe 1.000 m² großen Gerüstplane lässt sich nur erahnen mit welchem immensen Aufwand die historische Fassade restauriert wird. Wie auf dem Bild zu sehen ist, ist die Stützvorrichtung der Fassade für Passanten eventuell ein Stein des Anstoßes. Die mächtige Stahl / Betonkonstruktion zur Abstützung der Fassade im Vorfeld des historischen Gebäudes wirkt viel zu technisch, man könnte meinen, dass der Abriss des Kulturdenkmals unmittelbar bevorstehe. Die Aufgabenstellung, vom Bauherrn eine optisch möglichst attraktive Lösung zur Kaschierung der Baustelle zu finden, wurde durch eine Verhüllung mit PVC Plane gelöst.
Weitere Informationen und Bilder zu den Stadterweiterungsmaßnahmen am Gerber in Stuttgart finden Sie unter: www.plakat-total.de/gerber-stuttgart.html












