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Neue Konzepte bei Gastrointestinalen Tumoren

11.02.201410:45 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Neue Konzepte bei Gastrointestinalen Tumoren
20. Winterkurs der Arbeitsgemeinschaft Gastroenterologische Onkologie (AGIO)
20. Winterkurs der Arbeitsgemeinschaft Gastroenterologische Onkologie (AGIO)

(openPR) Die Gesamtheit der Gastrointestinalen Tumoren, also der Krebserkrankungen von Speiseröhre, Magen, Leber, Bauchspeicheldrüse und Darm, bilden einen bedeutenden Anteil an allen Krebsneuerkrankungen und Krebstodesfällen. Fortschritte in der Diagnostik und Therapie, einschließlich der Molekularbiologie und der medikamentösen Therapie haben 150 Experten der gastroenterologischen Onkologie am Wochenende beim 20. Winterkurs der Arbeitsgemeinschaft Gastroenterologische Onkologie (AGIO) der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselerkrankungen (DGVS) am Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum diskutiert. Das Treffen stand unter der Leitung von Prof. Dr. Wolff Schmiegel, Direktor der Medizinischen Klinik und Präsident der Deutschen Krebsgesellschaft.

Durch gezielt angewandten Methoden versprechen sich die Mediziner eine Verbesserung der Patientenversorgung, sowie eine längere Überlebenszeit. Die Therapie kann damit immer individueller auf die Tumorerkrankung und die spezielle Erkrankungssituation des Patienten zugeschnitten werden.

Die meisten neuen Krebserkrankungen innerhalb Nordrhein-Westfalens gibt es in den Ruhrgebietsstädten Essen, Oberhausen und Bochum. Das geht aus aktuellen Zahlen des NRW-Krebsregisters hervor. Weltweit erwartet die Weltgesundheitsorganisation (WHO) derzeit einen deutlichen Anstieg der Krebserkrankungen. Für die kommenden beiden Jahrzehnte wird ein Anstieg der „Krebslast“ (Burden of cancer) von 14 auf 22 Millionen Neuerkrankungen pro Jahr erwartet, also rund 60 Prozent. Nach aktuellen Angaben der WHO war der Darmkrebs mit 1,4 Millionen Erkrankten im Jahr 2012 die häufigste Krebsart nach dem Lungenkrebs mit 1,6 Millionen. Krebserkrankungen von Leber (800.000) und Magen (700.000) führen nach dem Lungenkrebs zu den meisten Krebstodesfällen.



Weitere Infos:

Dr. Michael Pohl, Oberarzt Medizinische Klinik, 0234 / 299-80400

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