(openPR) Leipzig, 04.02.2014 - Neue Ausstellung der ARTAe Galerie Leipzig.
„Meine Mutter hat mich vor vielen Jahren mal gefragt, ob es überhaupt etwas gäbe, was ich ernst nähme – Nun ja, den Spaß.“
Lutz Fleischer
Lutz Fleischer: eine Wiederentdeckung!
Er gehörte zu DDR-Zeiten zu den Non-Konformisten, ist heute noch ein bunter Hund, erhielt 2005 den hoch dotierten Hans-Theo Richter Preis der sächsischen Akademie der Künste und ist seit 2007 Teilnehmer am Scheune-Schaubuden-Sommer in Dresden.
In Leipzig stellte der Dresdner Künstler Lutz Fleischer zuletzt 1986 in der Moritzbastei aus. Umso mehr freut es uns, dass wir nun 2014, im Showroom der Galerie ARTAe eine Auswahl seiner Collagen und Objekte zeigen können.
Grit Mocci schreibt im Katalog „Küss den Nabel“: „Um seiner Kunst einen Namen zu geben und sich vom oft zitierten Dadaismus abzusetzen, prägte der Künstler den Begriff „Banalismus“. Ziel des Ganzen. Den Unsinn gesellschaftsfähig zu machen.“
Nach seiner Lehre als Offsetretuscheur und Abendschule an der HfBK Dresden schlug er sich bi 1981 als Verkäufter, Heizer, Gärtner, Lagerist usw. durch. Seit 1981 ist Lutz Fleischer als Künstler selbständig und verließ das Feld der Collagen nur selten. Seit 1994 kamen Radierungen als künstlerischer Ausdruck hinzu. Mit Performances wie z.B. Pechmarie, in der er die Villa Marie geteert und gefedert hatte (1990 in Blasewitz am Blauen Wunder), der „Verbrennung der Hakenkreuzfahne“ im Dezember 1998 in der Nähe der Albertbrücke, „Schuhputzperformance“ oder auch „Performance mit Hut und 3 Augen“ machte er Furore. Neben einem drei-monatigen Stipendium der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, einem Arbeitsstipendium der Stadt Dresden und der Stiftung Kulturfonds, erhielt er 2005 den Hans Theo Richter Preis.
Ausstellungsdauer: 05.02. - 08.03.2014
Ausstellungsort: Showroom der Galerie ARTAe,
Menckestraße 3, 04155 Leipzig
Vernissage: Mittwoch, 05.02.2014 ab 20 Uhr
Öffnungszeiten: Freitag, 20 bis 22 Uhr, Samstag, 10 bis 12 Uhr und nach Vereinbarung.












