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Mantalina Psoma: eerily quiet

30.01.201416:53 UhrKunst & Kultur
Bild: Mantalina Psoma: eerily quiet
Mantalina Psoma, Middle Daugther, 2013, Öl auf leinwand
Mantalina Psoma, Middle Daugther, 2013, Öl auf leinwand

(openPR) Mantalina Psoma eerily quiet

Vernissage: Freitag, den 14. Februar 2014, 18 bis 22 Uhr
Ausstellung: bis 26. April 2014


Mantalina Psoma zeigt in ihrer Malerei zwischenzeitliche Momente, die dem Betrachter nicht selten bekannt erscheinen. Ihre Bilder erinnern an Fotografien oder Filmstills, die in realistischem Malduktus ausgearbeitet wurden. Sehr bewusst entscheidet sich Mantalina Psoma für den Realismus als Ausdrucksform, beschreibt sich als beeinflusst von Malern wie Gerhard Richter, David Hockney oder Edward Hopper, ganz besonders aber von Altmeistern wie Van Eyck und Vermeer bis hin zu Velazquez und Degas.



Ihre Motive sammelt Mantalina Psoma aus dem Pool der alltäglichen Medienpräsenz; ihr digitales Archiv beinhaltet Bilder aus der Natur ebenso wie aus Innenräumen, Fotoalben, Kinofilmen und Magazinen. Die substantielle Arbeit jedoch findet durch die Umsetzung in die Malerei statt. Wenngleich als Einzelbild losgelöst aus der epischen Form, besitzen Psomas Gemälde stets eine Anmutung von Erzählung. Sie wirken wie Ausschnitte aus Handlungszusammenhängen, die sich jedoch nicht offenbaren, sondern sich nur erahnen, beziehungsweise imaginieren lassen. Dies zeigt sich insbesondere in der Serie „The Removal“, in der sich eine fortlaufende Handlung abzubilden scheint. Die einzelnen Bildsequenzen bieten allerdings nur einen Anreiz zur Reflexion; dem Publikum steht es frei, sie selbst zu einer Geschichte zu verbinden.

Mittelpunkt der Ausstellung eerily quiet sind drei großformatige Darstellungen von Mädchen und jungen Frauen. Stets sind es fein ausgeführte Portraits, deren Präsenz auf den ersten Blick von fast kindlicher Unschuld geprägt sind. Doch unter der hübschen Oberfläche, in der vordergründigen Ruhe der Dargestellten liegt etwas zutiefst Beunruhigendes, das eine spannungsgeladene Atmosphäre in den sie umgebenden Räumen erzeugt. Insbesondere der eindringliche, unverhüllt beobachtende Blick der dargestellten Protagonistinnen erzeugt in Kombination mit ihrer äußeren Ruhe etwas unergründlich Bedrohliches. Unweigerlich entsteht die Frage nach dem inhaltlichen Kontext, in dem sich die Figuren befinden.

In ihren Gemälden gelingt es Mantalina Psoma, existentielle Momente und emotional-psychologische Grenzsituationen zu charakterisieren, deren faktischer Inhalt jedoch in der Schwebe bleibt. So entsteht ein Balanceakt zwischen Realem und Fiktivem, Intimem und Fremdartigem, zwischen Gelassenheit und Irritation.


Mantalina Psoma wurde 1967 in Athen, Griechenland geboren. Von 1985 bis 1992 studierte sie an der Hochschule der Künste, Berlin, wo sie 1992 als Meisterschülerin bei Bergmann und Boemmels abschloss. Heute zählt sie zu den renommiertesten Malerinnen in der zeitgenössischen Kunst Griechenlands.

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