(openPR) Viele Gründer und Start-up Teams haben bereits viel Zeit, Geld und Energie in aufwendige Prototypentwicklungen investiert und stehen nun vor dem Problem der Finanzierung mittels Risikokapital. Häufig stellt sich heraus, dass das Business-Konzept und der fertig entwickelte Prototyp bei Investoren auf wenig Interesse stossen. In der Regel sind dann auch keine Firmenpartner vorhanden, welche in die Lücke springen. Eine äusserst unangenehme und kritische Situation! In den allermeisten Fällen bedeutet dies bereits das „Aus“. Doch dies müsste nicht so sein! Mittels "Simultaneous Venturing" lässt sich jedes Start-up Projekt frühzeitig an die Anforderungen der Investoren und des Marktes anpassen, bevor bereits der fertige Prototyp vorliegt und viel Geld unnötig ausgegeben wurde. Damit wird erfolgreiche Innovation bis zu einem gewissen Grad plan- und kalkulierbar. Vor allem aber lässt sich verhindern, dass wertvolle personelle und materielle Ressourcen unnötig verschleudert werden. Ganz zu schweigen von den vielen Frustrationen und persönlichen Schicksalen, welche damit verbunden sind!
Schwierige Zeiten für Gründer- und Unternehmer
Die unternehmerfreundlichen Zeiten, in welchen Gründer und Unternehmer von Investoren umworben wurden, sind längst vorbei und werden kaum wiederkehren. Ganz im Gegenteil: Das Klima für Gründer und Unternehmer ist seit dem Zusammenbruch der New Economy sehr frostig und die Zurückhaltung der Investoren ist nach wie vor gross. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn sich das Geschäftskonzept noch in der Seed-Phase befindet, d.h. der Marktnachweis noch aussteht und Investorengelder gesucht werden. Viele Gründer und Unternehmer erkennen viel zu spät, dass ohne klaren Marktnachweis keine Chance auf Risikokapital besteht. Nicht selten wurden schon viel Zeit, Geld und Energie in aufwendige Prototypentwicklungen investiert, ohne vorher die Anforderungen der Investoren und des Marktes zu ergründen. Dies ist der wesentliche Grund, warum gerade Neuunternehmer immer wieder scheitern! In den meisten Fällen könnte dies vermieden werden.
Realistische Markteinschätzung fehlt
In vielen Fällen gehen Gründer ohne jegliches Hinterfragen davon aus, dass der Markt sehnlichst auf ihr Angebot wartet. In den allerseltensten Fällen trifft dies auch wirklich zu. Hinzu kommt, dass das jeweilige Interesse der Investoren auch von der Branche abhängt, welche zu gegebener Zeit auch im Trend liegt.
So zum Beispiel lassen sich derzeit für Internet-Projekte kaum Investoren finden, während die Biotechnologie-Branche sehr beliebt ist. Gründer sind also gut beraten, wenn sie sich möglichst früh über die realistischen Marktchancen und Investoreninteressen informieren. Dies ist insbesondere dann unumgänglich, wenn für die Markteinführung grössere Investitionen notwendig sind.
Typische Gründe des Scheiterns
Es wäre vermessen zu behaupten, den Erfolg von Neugründungen zum vornherein abschätzen zu können. Letztlich ist jede Innovation naturgemäss mit einem gewissen Risiko verbunden. Dennoch ist es eine Tatsache, dass viele Jungunternehmer und Gründer allein deshalb scheitern, weil sie die Marktbedürfnisse zu spät erkannt oder falsch eingeschätzt haben. Häufig wird auch die Schwierigkeit, Risikokapital zu erhalten, deutlich unterschätzt. Auch wird immer wieder der Alleingang versucht, anstatt möglichst früh nach einem geeigneten Firmenpartner Ausschau zu halten.
Enormer volkswirtschaftlicher Schaden
Es ist davon auszugehen, dass allein in der Schweiz durch das Scheitern von Neugründungen jährlich Milliardenbeträge in den Sand gesetzt werden. Neben den finanziellen Verlusten gehen der Wirtschaft wertvolle unternehmerische Ressourcen verloren, welche natürlich gerade in der Schweiz dringend nötig wären. Ganz zu schweigen von den vielen Frustrationen und persönlichen Schicksalen, welche damit verbunden sind! Nicht selten haben Gründer bereits sämtliche Ersparnisse investiert und stehen dann vor dem endgültigen "Aus".
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Autor der Artikel:
Dr. Franz J. Beeler
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