(openPR) Blumen gehen gar nicht
Was wäre, wenn die Verhältnisse genau anders herum lägen: Eine Welt voller Asperger-Autisten und ganz wenige „Normale“? Dieser Frage geht Margit Heider in ihrer ersten Erzählung Ex Motio nach.
Erschienen ist die 95 Seiten lange Erzählung von Margit Heider im Buch & Bild Verlag von Hajo Schörle, Nagold. Die Protagonistin Anna träumt von Liebe, liest Romane und stellt Blumen auf den Tisch. Normal. Aber nicht in einer Welt, in der 98 Prozent der Menschen Asperger-Autisten sind. Dort sind „scharlachrote Kleidung und Blumen auf dem Wohnzimmertisch so selten wie zwei Liebende“ und Anna ist eine Außenseiterin. Von Kindesbeinen an fühlt sie sich fremd, passt sich mit hohem Kraftaufwand den Anforderungen der Asperger-Gesellschaft an und gilt doch als Sonderling. Erst spät und zufällig erfährt Anna, dass sie die Krankheit Ex Motio hat, bei der Gefühle unkontrolliert nach außen gelangen - ein von Heider erfundenes Syndrom als Pendant zum Asperger Autismus. Am Ende schöpft Anna Hoffnung, doch noch ihren Platz in der Gesellschaft als die Person zu finden, die sie von Geburt an ist.
Im Anschluss an die Erzählung berichtet ein Vater vom Leben mit seinem gerade erwachsenen Asperger-Sohn und gibt wertvolle Ratschläge.
Weitere Informationen stehen auf der Infoseite zum Buch: www.exmotio.com
Das Buch ist im stationären Buchhandel und Versand-Buchhandel erhältlich. ISBN 978-3926341303, 96 Seiten, Hardcover, 10 EUR












