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IGW: Tierschützer verhindert Desinformation

23.01.201419:35 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Während des Rundgangs von Landwirtschaftsminister Dr. Hans-Peter Friedrich auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) am 21.01.2014 verhinderte Tierschützer Eckard Wendt durch gezielte Fragen, dass die Ausstellungsverantwortlichen ihm wie den vielen Tausend Messebesuchern auf dem „ErlebnisBauernhof“ falsche Eindrücke von der sogenannten „modernen“ Nutztierhaltung vermitteln konnten. So wurde Dr. Friedrich beim „Schweine-Mobil“ verheimlicht, dass auf der gezeigten Fläche von 7,4m² statt der ausgestellten 8 Schweine der Gewichtsklasse von 30 bis 50kg in Praxisbetrieben entsprechend der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung 14 Tiere auf Spaltenboden ohne Einstreu vegetieren müssen. Als Wendt auf diese irreführende Darstellung hingewiesen hatte, fragte der Minister nach, woraufhin ein Standbetreuer kleinlaut zugeben musste, dass nur gut halb so viele Tiere auf der Fläche gezeigt werden.



Während der Bauernverband und die Verbände der Landwirtschaft den Tier- und Umweltschutzverbänden immer wieder vorwerfen, sie hätten keine Ahnung von der „modernen“ Landwirtschaft und propagierten nur Kinderbuch-Idyllen, wird den Besuchern der IGW gerade nicht die ganze Realität vermittelt, sondern Wunschbilder vermittelt. Das gilt auch für den ausgestellten, großen Tiertransporter. Auf ihm wurde bis zum Ministerbesuch auf etwa 5m² eingestreuter Fläche eine niedliche Plastik-Schweinegruppe bestehend aus zwei Mastläufern von in der Wirklichkeit etwa 25kg Lebendgewicht und zwei Ferkeln von etwa 10kg ausgestellt. Damit sollte den Besuchern der Eindruck einer niedlichen Familie-Idylle vermittelt und so die Problematik der Tiertransporte verharmlost werden.

Bereits bei der großen Pressekonferenz am 16. Januar hatte der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für artgerechte Nutztierhaltung (AGfaN) Bauernpräsident Joachim Rukwied auf die aktuellen Versuche der Irreführung durch die neue Offensive mit dem Titel „Tierschutz meine Haltung“ angesprochen. In diesem Zusammenhang zeigt der Bauernverband ein Foto eines Landwirts, der in einer Mastschweinebucht hockt, die im Gegensatz zur üblichen Praxis mit Stroh eingestreut ist. Den rechten Rand des Posters säumt zusätzlich ein hoher Stapel Strohballen. Der Text dazu lautet: „MEINE SCHWEINE GENIESSEN DAS BETREUTE WOHNEN“. Rukwied bekannte sich auch offen zur voraufgegangenen Kampagne „Arbeit mit Leidenschaft“, bei der u.a. eine junge Frau mit einem niedlich dreinschauenden Ferkel im Arm vor einem blühenden Kartoffelacker gezeigt wurde. „Wer derartig unredliche Imagekampagnen durchführtt, will von den schlimmen Lebensbedingungen der Nutztiere ablenken und macht sich damit der bewussten Bürger- und Verbrauchertäuschung schuldig“, so Wendt. Es sei bedauerlich, dass sich Menschen bereitfänden, an den Ständen diese üble Masche mitzumachen, so Wendt weiter.

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