(openPR) ADAC rät zu peniblem Preisvergleich
13.06.2003 - Die Konkurrenz für den klassischen Autohandel durch Lebensmittelketten und Handelsunternehmen wächst weiter. Nach Edeka, Schlecker und Plus sind jetzt auch der Discounter Norma und Deutschlands größter Versandhändler Quelle ins Autogeschäft eingestiegen. Der Kauf eines neuen Autos beim Discounter kann nach Ansicht des ADAC durchaus eine zweckmäßige und preisgünstige Alternative zum Kauf beim Vertragshändler sein. Über einige Punkte sollten sich Interessenten vor einem Vertragsabschluss jedoch im Klaren sein.
Vor einem Kauf empfiehlt der Automobil-Club, die Preise zu vergleichen. Bei den aktuellen Angeboten von Quelle und Norma wird als Vergleichsgrundlage der Listenpreis herangezogen. Dieser wird jedoch auch beim Vertragshändler vor Ort nicht bezahlt. Auch hier können mit etwas Verhandlungsgeschick erhebliche Rabatte erzielt werden. Angesichts der Absatzkrise im Autohandel sind zurzeit bei vielen Modellen ebenfalls Preisabschläge von mehr als zehn Prozent möglich.
Erst recht können die Preise von Autos mit Tageszulassungen nicht mit den Listenpreisen der Autohersteller verglichen werden. Bereits durch eine eintägige Zulassung erleidet ein Neuwagen einen Wertverlust von bis zu 15 Prozent. Auch bei EU-Importwagen ist der Vergleich mit dem deutschen Listenpreis nicht seriös. Ein Preisnachlass von 10 bis 20 Prozent ist auch bei einem EU-Neufahrzeugvermittler durchaus üblich. In jedem Fall sollte der Käufer eines EU-Imports vom Händler eine schriftliche Erklärung verlangen, dass es sich tatsächlich um ein Neufahrzeug handelt. Auch wichtig: Garantie- und Wartungshefte müssen vom ausländischen Vertragshändler abgestempelt sein.











