(openPR) Wiesbaden, 23.01.2014
Anhand des Kollodium Nassplatten Verfahren zeigt Dokumentarfotograf Steffen Diemer in der Villa Wolf in Westhofen am 23. März 2014 spektakulär langsam die Urform der Fotografie. Die Livedemo richtet sich an all diejenigen, die sich gerne praktisch mit der Fotografie und deren Geschichte auseinandersetzen, Interesse an alternativen Prozessen zur Bildgestaltung haben oder einfach nur Spaß am Handwerk der Fotografie finden.
Details:
Die Kollodium-Nassplatte ist ein fotografisches Bild, das durch ein Negativ-Verfahren (Ambrotypie) erzeugt wird. Dieses Verfahren wurde um 1851 von Frederic Scott Archer und Gustav Le Gray entwickelt und war bis zur Jahrhundertwende die am weitesten verbreitete Art der Fotografie.
Mit der Reisekamera „Tigerlilly“ von Watson & Sons (gebaut 1876) und einem Petzval Objektiv 280mm, f1:4 von Darlot, Paris (gefertigt 1861) wird Steffen Diemer die Grundlagen des historischen Handwerks Schritt für Schritt erklären: Die aufwendige Verarbeitung der Chemikalien und des Trägermaterials, über die technische Kniffe beim Fotografieren und Entwickeln bis hin zum finalen Versiegeln des Fotos.
Während den einzelnen Arbeitsschritten lernen die Teilnehmer eine völlig neue Herangehensweise an die Erschaffung eines Bildes kennen.
Von den Teilnehmern werden im Verlauf der Livedemo mittels des Kollodium Nassplatten Verfahrens im Format 13×18 cm ein Unikat-Porträtbild erstellt, das sie mitnehmen können.
Fakten:
Ort: Villa Wolf, Osthofener Straße 24, 67593 Westhofen
Termin: 23.03.2014 14 bis 20 Uhr
Die Teilnahme erfolgt per Anmeldung und kostet 189,00 Euro inkl. ein Ferrotypie-Porträtbild, Abendessen und Getränke. Anmeldeschluss ist der 21.03.2014. Aufgrund des hohen Silberanteils ist das Kollodium Nassplatten Verfahren einer der teuersten fotografischen Prozesse, der den Anmeldepreis unmittelbar beeinflusst.
Weitere Infos unter www.besieroehling.de













