Ein unerwartet längerfristiger Ausfall des Chefs oder eines wichtigen Mitarbeiters im Kleinbetrieb bringt es ans Licht: Es ist kein Notfallplan vorhanden. Auf die Schnelle gibt es niemanden der unternehmerische Kompetenzen oder das spezielle Wissen dieser Schlüsselpositionen hat, nach einer Woche spätestens läuft alles drunter und drüber. So die Erfahrungen des Unternehmensberaters Uwe Schmitt, der speziell kleine und Familien-Unternehmen berät und das Thema Notfallplan immer wieder zur Sprache bringt. Die häufigsten Argumente dagegen sind „Was soll mir schon passieren“ oder „Mein/e Mann/Frau hat Bankvollmacht, das reicht“. Die Praxis zeigt, dass dies eben nicht ausreicht und ein Betrieb ohne Führung schon nach sehr kurzer Zeit keine Ausrichtung im Tagesgeschäft hat und, automatisch folgend, Liquiditätsengpässe schnell entstehen können. Was in langer, meist mühevoller Arbeit aufgebaut wurde, ist in relativ kurzer Zeit nicht mehr existent.
Das muss nicht sein, meinte Schmitt, und gründete die Kleinunternehmerhilfe. Aufgabe der Kleinunternehmerhilfe ist die spontane Übernahme solcher Tätigkeiten zu einem fairen Preis, der dem Unternehmen mehr bringt als nimmt. Einfach da sein, wenn Not am Mann ist, die Dinge in die Hand nehmen und in Bewegung halten.
Dafür sorgen Schmitt und sein Team, das komplett aus hauptberuflich Selbstständigen besteht. Ob kleine oder große Aufgaben, jeder denkt und handelt dabei selbstständig und das ist die Grundvoraussetzung für die erfolgreiche Arbeit.