(openPR) (Lüdenscheid/Berlin) - Zum 100. Geburtstag von Willy Brandt stellt der Künstler Jürgen Draeger einzigartige Porträts des Politikers in Berlin aus. Spezielle Lehmfarben von Volvox aus dem Hause Ecotec Naturfarben GmbH aus Lüdenscheid verleihen den Bildern eine besondere Tiefe.
Die Spuren des Lebens spiegeln sich in diesem Gesicht wider: Willy Brandt (1913-1992). Staatsmann, Altkanzler, Friedensnobelpreisträger, ein Sinnbild der Sozialdemokratie. Eingefangen vom renommierten Berliner Künstler Jürgen Draeger, der Brandt kurz nach der Wende auf dessen Reise durch die ostdeutschen Bundesländer begleitet hatte. Der intensive Ausdruck in den Augen, die markanten Gesichtszüge lassen die bewegenden Momente erahnen. Draeger nutzt bei diesen Porträts den besonderen Effekt von Volvox-Lehmfarben, der Ecotec Naturfarben GmbH, die seinen Bildern eine noch stärkere Tiefe verleihen.
Bereits in der Steinzeit griffen die Menschen auf Lehm zurück für ihre Höhlenmalereien – in der Neuzeit hingegen verwenden Künstler wie Handwerker vorwiegend Ölfarben. Lehmfarben gerieten in Vergessenheit. Hans Willi Babka wollte das ändern und startete vor rund 30 Jahren den Versuch, den natürlichen Rohstoff für den modernen Einsatz an Wänden und Decken zu nutzen. Mit Erfolg. „Wir waren die ersten, die Lehmfarbe auf den Markt gebracht haben“, sagt Babka. Die Espressivo Lehmfarben von Volvox gibt es inzwischen in über 150 Farbtönen und seine Firma Ecotec Naturfarben gehört seit 2004 zu den weltweit führenden Anbietern von ökologischen Farbstoffen. „Die Farben sind besonders atmungsaktiv sowie feuchtigkeitsregulierend und tragen so zu einem gesunden Raumklima bei“, zählt Babka die Vorteile auf. Und sie sind eine Bereicherung für die Kunst, wie die Werke von Jürgen Draeger zeigen.
„Draegerismus“ nennt der Künstler seinen einzigartigen Stil, aus „der ältesten Farbe der Menschheit“, wie er sagt, Bilder zu malen. Die Porträts von Willy Brandt entstanden aus einer Mischung von Pastell, Kohle und Volvox-Lehmfarbe auf französischer Leinwand. „Jürgen Draeger hat diese Augenblicke für die Nachwelt in einer Reihe von Kunstwerken festgehalten, die so zum ersten Mal in einer Ausstellung zu sehen sind", sagte Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit bei der Ausstellungseröffnung im Roten Rathaus in Berlin.
Draeger nutzt bei seinen Arbeiten ausschließlich Lehmfarben aus Lüdenscheid: „Die Qualität ist optimal und ich kann mir bei jedem Farbton sicher sein, dass es ein stimmiges Bild ergibt“, sagt Draeger. Das Besondere an Lehm ist nicht nur dessen Geschichte. „Die Farben reagieren auf unterschiedlichen Lichteinfall und passen sich der Umgebung an“, beschreibt Babka. Das verleiht Wänden einen wohnlichen Charakter und den Bilder Draegers eine besondere Tiefe. Die außergewöhnlichen Kunstwerke wurden vom 26. November 2013 bis zweiten Januar 2014 erstmalig einer großen Öffentlichkeit präsentiert.
An 23 Ausstellungstagen kamen 13.571 Besucher um die ungewöhnlichen Willy Brandt Portraits zu sehen. Alle ausgestellten Exponate sind unter www.atelier-draeger.info zu sehen.













