(openPR) Silverstone, UK – 01 Februar 2006 – die Ergebnisse eines Gutachtens zeigen, dass fast ein Jahr mit kontinuierlichen Meldungen und Warnungen über die Sicherheitslücke `Backup Tapes´ vergangen ist, ohne daraus zu lernen. Weniger als ein Viertel der Unternehmen verschlüsseln derzeit ihre Backup Tapes – das deckt sich mit den Ergebnissen einer Untersuchung (1) aus 2005.
Tatsächlich zeigt, DISUK’s weltweit durchgeführtes ‘Paranoia Audit 2005’ ganz deutlich, dass ein weitaus geringeres Bewusstsein als nötig, vorhanden ist, um eine durchgängige Datensicherheit zu gewährleisten. Nur 34 % der Befragten gaben an, dass Datenverschlüsselung beim Backup unter die Sicherheitsrichtlinien im Unternehmen fällt und nur 23 % bestätigten, dass das auch umgesetzt wird.
Immerhin planen 46 % der Unternehmen, die nicht verschlüsseln, eine Datenverschlüsselung beim Backup einzuführen. Dennoch bleiben über 15 % die gar nicht daran denken, Ihr Backup sicher zu gestalten.
“Ich halte das DISUK Gutachten für eine der ersten sinnvollen Analysen im Bereich Storagesicherheit.” sagte Jon Toigo, CEO of Toigo Partners International, einem verbraucherorientierten IT Beratungsunternehmen und Gründer des „Data Management Institute“, eines Onlineportals für Datenmanager. “Es gibt soviel Aufhebens und Desinformation über Speichersicherheit, dass die grundlegenden Voraussetzungen, wie die Verschlüsselung von Backup Tapes, die außer Haus gehen, oft vernachlässigt werden.”
Toigo weiter: “Es ist gut zu sehen, dass das Bewusstsein zunimmt, Backup Daten, die außer Haus gehen, zu verschlüsseln. Es sollte keine Bestimmungen und Gesetzte erfordern, damit Unternehmen ihr wichtigstes Gut, die Daten, schützen.”
Marcus Schmitt, Geschäftsführer der DISUK GmbH, sagt, “Die Ergebnisse des Gutachtens zeigen die Flut von großen Zwischenfällen in 2005, bei denen Backup Tapes mit sensiblen und persönlichen Daten in falsche Hände gerieten. Mittlerweile dienen diese Zwischenfälle als Warnung, dass Millionen persönlicher und sensibler Daten in Gefahr sind, weil immer noch der weitaus größte Anteil von Backup Tapes nicht verschlüsselt wird. Viele Unternehmen scheinen das schnell zu vergessen oder glauben einfach, es wird ihnen nicht passieren.”
Ein Mangel im Sicherheitsstandard der Datensicherheit zeigt sich auch in der mangelhaften Durchgängigkeit und Unsicherheit über den oder die Verantwortlichen im Unternehmen. Weniger als 20 % der Befragten nannten dazu den „Storage Manager“, 41 % den Sicherheitsbeauftragten. Viel beunruhigender ist, dass bei 17 % der Befragten die Verantwortung anscheinend aufgeteilt ist, 9 % nicht wussten wer verantwortlich ist und 2 % angaben, dass keiner verantwortlich ist. Das zeigt, dass bei über einem Viertel der Unternehmen die Zuständigkeit unklar oder nicht vorhanden ist.
Die Minderheit, die ihre Daten verschlüsselt, verwendet dazu dedizierte Verschlüsselungssoftware, der Rest setzt dazu entweder die Backupsoftware oder Hardwarelösungen ein. Das zeigt, dass es hier noch keinen Standard gibt.
Marcus Schmitt sagt: “Effektive Datensicherheit wird nur durch die Kombination von Technologie und einem wohlüberlegten Verantwortungsmanagement und -prozess, Realität. Zum Beispiel setzen mehr als die Hälfte der Befragten Unternehmen ein externes Transportunternehmen zum Transport der Backup Tapes ein und da muss eine klare Verantwortung und Zuständigkeit geregelt sein. Ungeklärte Zuständigkeiten enden oft in Katastrophen.”
Erfreulich ist, dass zumindest 74 % der Befragten ein tägliches Backup durchführen und weitere 24 % ein wöchentliches. Nur 10 % führen stündlich Backups durch. Tape bleibt das meistverwendete Medium für Backup bei 76 % der Befragten, wobei Disk einen immer größeren Anteil von mittlerweile 38 % einnimmt.
Die Sicherheit steht bei 75 % an der Spitze der Begründungen für Datenverschlüsselung, Bestimmungen und Gesetze nur bei 41 % der Befragten.
(1) Aus der Untersuchung der Enterprise Strategy Group, Inc. - “Information at Risk: The State of Backup Encryption” März 2005.
[Ende]
Hinweis für Redakteure:
DISUK ist der Hersteller von SafeTape, einer One-Box-Lösung für Datenbackup mit Verschlüsselung, für kleinere und mittlere Unternehmen. SafeTape kombiniert DISUK’s hochgeschätzte Paranoia2 Verschlüsselung mit einem Tapelaufwerk. Sollte ein SafeTape-verschlüsseltes Band abhanden kommen ist es ohne den Schlüssel der autorisierten Person nicht lesbar. Ebenso verhält es sich beim Einsatz von Paranoia2, einer Appliance, die die Daten für Bandlaufwerke und Libaries verschlüsselt.
Geografische Übersicht über die Befragung:
US/Canada - 53%
EMEA - 41%
ACCPAC - 5%
Presse Kontakt:
Photos und Interviews sind möglich. Bitte wenden Sie sich an:
Rose Ross / Hannah Knowles
Omarketing (for DISUK)
US: +1 781 519 0275
Europe: +44 (0)20 8255 5225
E:
oder










