(openPR) Die Höllentalangerhütte ist am nordlichen Hang unter der Zugspitze im Garmisch Partenkirchen und liegt zwischen dem Einschnitt Waxenstein und Blassenkamm auf ca. 1400 Meter Höhe.
Sie diente als Schlafmöglichkeit zur Zugspitzbesteigung. Aber auch als Höhepunkt für die vielen Wanderer, die durch den romantischen Klamm wanderten.
Die Hütte wurde 1893 als einfacher Blockbau aus Holz errichtet. Erweitert wurde sie 1925. Sie hat ca. 80 Schlafplätze. In der Hochsaison übernachteten bis zu 300 Personen gleichzeitig in der Hütte.
Nun ist die Hütte abgerissen worden um Platz für einen Neubau zu machen. Der Abbruch war sehr Anspruchvoll, da die Hütte wieder in einem Museum des Alpenvereins in München wieder aufgebaut werden soll. Einige Balken und Fenster werden als Souvenir in die neue Hütte eingearbeitet.
Schwere Maschinen zum Abbruch wurden per Hubschrauben hochgeflogen. Jens Weinberger kümmerte sich mit der Firma MTECH aus München um den Abriss, Abtransport und den Bau der Grubbe für die neue Hütte. Unter den gegebenen Umständen selbst für eine so erfahrene Firma keine leichte Arbeit.
Der Neubau wird eine einfache Schutzhütte ohne Luxus. Der Dieselaggregat wurde ebenfalls von der Abbruchfirma Mtech abgebaut und abtransportiert und wird durch eine eigene Wasserkraftwerk ersetzt.
Architekt Stefan Zehl, der sich um den Neubau kümmert, hat die neue Hütte bestens in die Landschaft direkt am Berg geplant. Sie soll nur dem Zweck eines Unterkunfts bieten und optisch stark von den Rahmenbedingungen geprägt sein. Weitere Fotos und Infos finden Sie unter www.mtech.de. Für Fragen rund um das Thema steht Ihnen auch ein Kontaktformular unter http://www.mtech.de/kontakt.htm zur Verfügung.











