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Der Brief - Theater über Euthanasie im Nazi-Deutschland

19.12.201318:11 UhrKunst & Kultur
Bild: Der Brief - Theater über Euthanasie im Nazi-Deutschland
Nazi-Euthanasie an Behinderten: theater 36 reist in eine bedrückende Vergangenheit
Nazi-Euthanasie an Behinderten: theater 36 reist in eine bedrückende Vergangenheit

(openPR) Der Brief
Ein Spiel zwischen Gestern und Heute

Sa. | 25.01.14 | 19 Uhr + So. | 26.01.14 | 18 Uhr
Goldbekhaus Hamburg

Sterben oder nicht war oft keine Wahlmöglichkeit für viele Verfolgte im Nazi-Deutschland. Im Fokus der Vernichtung waren auch „lebensunwerte“ Menschen mit Behinderungen. Die inklusive Hamburger Theatergruppe theater 36 nähert sich in ihrem neuen Stück „Der Brief“ auf eine ungewöhnliche Weise an das lange vernachlässigte Thema Euthanasie an. Ausgang ist der authentische Brief eines behinderten Mädchens, das von Hamburg nach Wien in eine Anstalt deportiert wurde – ohne Weg zurück.
Ein uralter Koffer, ein Kamm, ein Kleid, ein abgewetzter Teddy und ein Brief: Was als spielerische Probe einer Theatergruppe beginnt, führt plötzlich auf die Spuren eines tragischen und authentischen Schicksals eines behinderten Hamburger Mädchens im Jahr 1943. Gestern und heute begegnen sich. Kann man das Unbegreifliche greifbar machen? Kann man es verstehen? Und muss man es verstehen können? Die Theatergruppe ist unerwartet mit ihren Grenzen konfrontiert, aber vielleicht bietet gerade das Theaterspiel einen Weg aus der Ohnmacht. Denn eine ältere Darstellerin ist direkt mit dem Leidensweg des Mädchens verwoben: Ihr Vater hat damals mitgemacht.
"Der Brief" ist nach "Tanz der Sardine" nach einem Gemälde Goyas und "Romeo. Julia. Liebe. Wahrheit." das dritte Stück der seit 2008 bestehenden Theatergruppe aus Darstellern mit und ohne Behinderung von Leben mit Behinderung Hamburg. Nach der ersten Fassung für die Woche des Gedenkens der Bezirksversammlung Hamburg-Nord zur Befreiung von Auschwitz vertieft und erweitert die Gruppe nun ihre Theaterarbeit zu einem Thema, das so weit weg erscheint. Doch auch das Heute birgt Gefahren, auch wenn diese nicht so offensichtlich und perfide erscheinen wie die Nazi-Greuel...

Regie + Text: Jörn Waßmund
Musik: Jürgen Sosnowski

Sa. | 25.01.14 | 19 Uhr + So. | 26.01.14 | 18 Uhr

Goldbekhaus Hamburg
Moorfuhrtweg 9 | 22301 Hamburg
Karten: € VVK 10 / 6 | AK 12 / 8
unter Tel: 040 - 2787020 und www.goldbekhaus.de

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