(openPR) Dietrich's Version 13 als 32- oder 64-Bit-Installation
Hauptargument für ein 64-Bit-System ist der Umgang mit mehr Arbeitsspeicher. Mit einem Windows 64-Bit-Betriebssystem lassen sich theoretisch bis zu 512-GB RAM nutzen (Bei einem 32-Bit-System ist der adressierbare Speicher pro Anwendung auf 2-GB begrenzt). So werden bei einem 64-Bit-Windows in Verbindung mit der Dietrich's 64-Bit Version und entsprechend großem Arbeitsspeicher, dann alle relevanten Daten im Speicher gehalten, es wird weniger auf die Festplatte ausgelagert und die Verarbeitungsgeschwindigkeit steigt. Das ist gerade bei komplexen Projekten ein enormer Vorteil. Ebenfalls kann die Anzahl von "undo"-Schritten erhöht werden, was ein weiteres Plus an Komfort beim Konstruieren bietet. Der Umstieg lohnt sich damit für alle, die in der Arbeitsvorbereitung noch schneller zum Ziel kommen wollen. Bei der Installation entscheidet sich der Anwender einfach und ohne Mehrkosten für eine Variante.
Zahlreiche Erweiterungen und Optimierungen in der aktuellen Version
Vermassung im Grundriss
Im Grundriss kann der Anwender nun Maßketten, Beschriftungen und Schraffuren, wie im Grundrissplan, schon während der Eingabe anzeigen lassen. Alle Eingaben und Änderungen können sofort kontrolliert werden. Eingabefehler fallen schneller auf - „What you see is what you get“. Mit der direkten Planausgabe erhält man auf Knopfdruck einen vermassten und beschrifteten Grundrissplan, genauso wie er am Bildschirm zu sehen ist.
Automatische Füllungen und Schraffuren sorgen für perfekte Pläne in kürzester Zeit
Die technische Zeichnung ist die Sprache der Planung, bei der man sich mit Hilfe von Bildern, Zeichen und Symbolen verständigt. Die Qualität dieser Ausdrucksform beeinflusst zum einen das Produkt selbst und ist zum Anderen das Aushängeschild des Planers. Die neuen automatischen Füllungen und Schraffuren tragen maßgeblich zum Erscheinungsbild der mit Dietrich's generierten Pläne bei und reduzieren gleichzeitig den Arbeitsaufwand der manuellen Nachbearbeitung. Sowohl die einzelnen Lagen eines Dach-, Wand- oder Deckenaufbaus als auch Schnittflächen von Bauteilen können bei der Planablage automatisch mit den passenden Schraffuren versehen werden. Die Eigenschaften der Schraffuren wurden dabei erweitert. Jede Schraffur hat jetzt eine Linien- und eine Füllfarbe. Die Darstellung der Schraffur kann für verschiedene Maßstäbe unterschiedlich eingestellt werden. Auch nicht geschnittene Flächen können farbig gefüllt werden, um die Aussagefähigkeit von Schnitten, Ansichten und Montageplänen zu erhöhen.
Ingenieurholzbau - Punkt zu Punkt Verbindungen
Mit der Funktion „Verbindung an Punkt“ werden Verbindungen erzeugt, die senkrecht auf einer der Stabseiten eines Bauteils stehen. Dabei können auch Stirnflächen gewählt werden. Die Anzahl der verbundenen Bauteile und die Ausrichtung der Bauteile zueinander sind beliebig. Die Bauteile können sich auch durchdringen oder einen wählbaren Abstand zueinander haben (Wandkonstruktion, Deckenkonstruktion, Dachtragwerk, Stabwerk, Dicam). Mit der Funktion „Verbindung von Punkt zu Punkt“ wird eine Verbindung über zwei Punkte definiert deren Position frei wählbar ist, wie die der Bauteile auch. Das Programm findet automatisch die beiden äußeren Bauteile (Dachtragwerk, Dicam).
Dynamische Wand- und Deckenpläne
Das bei den Grundriss- , Schnitt-, und Sparren-Pfettenplänen erfolgreiche Konzept der dynamischen Verknüpfung mit dem 3D Modell ist nun auch bei den Decken- und Wandplänen umgesetzt worden. Damit werden Änderungen an den Wänden und Decken, oder an deren Bauteilen automatisch in den entsprechenden Plänen aktualisiert. Anpassungen in der Planablage werden auf allen betroffenen Plänen durchgeführt. Für neue Wände erzeugt die Software automatisch Pläne und entfernt die von nicht mehr vorhandenen Wänden.
Automatische Sparrenverteilung denkt mit
Drei unterschiedliche Sparrentypen ermöglichen es dem Dachtragwerk, die Sparreneinteilung nach Änderungen automatisch an die einmal gemachten Einstellungen anzupassen.
Der Festsparren (dunkelrot) wird als Einzelsparren eingegeben und beim Verteilen von Feldsparren als Grenze berücksichtigt. Der Feldsparren (normal-rot) merkt sich die Aufteilregel mit der er erzeugt wurde. Verschiebt sich später eine Feldgrenze, verteilen sich die Feldsparren selbständig neu.
Der Zusatzsparren (orange-rot) wird wie ein Festsparren einzeln oder verteilt eingegeben und beim Verteilen der Feldsparren ignoriert, als ob er nicht existieren würde.
Fensterliste
Für Fenster und Türen wird bei der neuen Ablage der Liste ein Bild erstellt. Das Bild wird in der Tabelle am Bildschirm angezeigt und in den Dokumenten ausgegeben. Die Blickrichtung ist wie im Fensterbau üblich von innen, also von der Rückseite der Wand. Die Gangart (z.B. Dreh/Kipp) und Anschlagseite der Flügel ist durch die entsprechenden Linienzeichen direkt im Bild erkennbar.
Intuitives Profil - Ein Profil zum Anfassen
In der neuen Version des Profils kann der Anwender nun alle Bauteile „anfassen“. Getreu dem Motto „ändern statt suchen“ können Teile des Dachtragwerks, Wände, Decken, Dachflächen, usw. direkt durch Anklicken bearbeitet werden. Das Blättern durch die Einstellungsdialoge entfällt und Anpassungen werden so ganz intuitiv direkt am Bauteil gemacht.











