(openPR) Spezialfilter für Langzeitbelichtungen in hellen Umgebungen
Mit den PRO ND Filtern stellt Hoya seine neueste Entwicklung in Sachen ND-Filtern vor, die speziell auf die Anforderungen aktueller Kamera- und Objektivmodelle abgestimmt wurden. Die Filter reduzieren die einfallende Lichtmenge um 2 bis 10 Blendenstufen und ermöglichen so längere Belichtungszeiten in besonders hellen Umgebungen. Sie sperren das sichtbare Lichtspektrum gleichmäßig und führen dadurch zu einer Lichtreduktion, ohne die Beeinflussung von Farben und Kontrasten. Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig und reichen von selektiver Schärfe mittels gezielt größerer Blendenöffnungen bis hin zu Langzeitbelichtungen.
Trotz geschlossener Blende und niedrigster ISO-Einstellung ist die Belichtungszeit zu kurz, um Wasser weich fließend oder Wolken in Bewegungsunschärfe darzustellen. In einer anderen Situation möchte man vielleicht die Blende aus gestalterischen Gründen offen halten, gleichzeitig aber eine möglichst lange Verschlusszeit gewinnen. Man kann sich in solchen Fällen durchaus auch mit einem Polfilter behelfen, der immerhin eine Verdopplung bis Vervierfachung der Belichtungszeit bewirkt. Braucht man allerdings richtig lange Belichtungszeiten von mehreren Sekunden oder gar Minuten, kommt man um die Verwendung von Neutralgraufiltern (ND), wie den neuen Hoya Pro ND, nicht herum.
ND-Filter, die zu den "klassischen" Fotofilter gehören, sind auch in digitalen Zeiten in vielen Aufnahmesituationen unverzichtbar. Deshalb gehören sie gerade im Zeitalter von Bildbearbeitung & Co. zur Ausstattung eines ambitionierten Fotografen. Hoya Pro ND Filter gibt es in verschiedenen Stärkeabstufungen, von ND4 bis ND1000. Je stärker die Abdunkelung, desto weniger Licht gelangt in das Objektiv und umso länger kann man belichten. Das Prinzip ist einfach: so verlängert beispielsweise ein Hoya Pro ND4 die momentan mögliche Belichtung auf die vierfache Belichtungszeit, beziehungsweise bei gleichbleibender Belichtungszeit die Blende um zwei Stufen. Die Hoya Pro ND Filter reduzieren die einfallende Lichtmenge, dunkeln das auftreffende Licht - vergleichbar mit einer Sonnenbrille - ab und ermöglichen so Fotografen und auch Filmern lange Belichtungszeiten. Die Filter sind je nach Modell mehr oder minder stark neutralgrau eingefärbt, ohne dass die Farbwiedergabe beeinträchtigt wird. Eingefasst in eine matt-schwarz beschichtete und gerändelte Aluminium-Fassung, werden Reflexionen und Lichtreflexe durch die Außenseiten wirksam reduziert.
Ein wesentliches Qualitätsmerkmal ist die beidseitige Mehrschichtvergütung der Hoya Pro ND Filter. Diese verbessert im Vergleich zu un- oder einfachvergüteten Filtern nicht nur die Farbbalance, sondern auch die Lichtdurchlässigkeit (Transmission). Die Vergütung reduziert den Lichtverlust, schützt die Filteroberfläche, vermindert streuendes Licht, speziell wenn dieses durch Reflexion zwischen der Frontlinse des Objektivs und der Rückseite des Filters zustande kommt. Die mehrfach vergüteten Hoya-Filter bieten zudem Wasser (-flecken) und Schmutz keine Haftung, bewahren den Filter vor Kratzern und schützen durch ihr hartes Glas nebenbei das Objektiv vor Beschädigungen.
Die Pro ND Filter von Hoya gibt es in unterschiedlichen Versionen hinsichtlich ihrer Lichtdurchlässigkeit und eignen sich für die unterschiedlichsten kreativen oder praktischen Einsatzzwecke. Das Spektrum beginnt mit einem hellgrauen Filter (ND4) mit 25% Lichtdurchlässigkeit, was einer Belichtungszeitverlängerung von zwei Blendenstufen entspricht. Dieser oder auch ein ND8 eignet sich so beispielsweise für Aufnahmen bei Sonnenuntergängen oder der Porträtfotografie. Die Filter reduzieren die Menge an Licht, die auf das Objektiv trifft, damit offenere Blenden gewählt werden können. Das kommt besonders deshalb Porträtfotografen entgegen, da diese in der Regel die Schärfentiefe verringern wollen. Die Person(en) erscheinen markant und klar während der Hintergrund weichgezeichnet wird.
Besonders universell einsetzbar ist der Hoya Pro ND64, der bei sehr hellem Tageslicht und nur mäßig geschlossener Blende bereits vergleichsweise lange Belichtungszeiten ermöglicht, gleichzeitig aber noch automatisches oder manuelles Fokussieren erlaubt. Bei stärkeren ND-Filtern bleibt das Sucherbild aufgrund der Filterfärbung dunkel. Der ND64 verlängert die Belichtungszeit um sechs Blendenstufen (Faktor 64), was ausreicht, um bei hellem Tageslicht und Blenden zwischen 11 und 16 die gewünschten Belichtungszeiten im Bereich von einigen Sekunden zu erzielen. Der Filter ist dabei jedoch noch lichtdurchlässig genug, um mit Hilfe der Live-View-Funktion der Kamera manuell oder sogar über den Autofokus zuverlässig scharf stellen zu können. Mit ihm lassen sich Bilder mit samtig weichen Wasserflächen erzielen, zudem ist er gut geeignet für schnell fließendes Wasser.
Der dunkelgraue, fast schwarze ND1000 Filter, stellt das obere Ende der Skala dar und bewirkt eine 1000-fache Verlängerung der Belichtungszeit, was 10 Blenden gleichkommt. Er hat eine Lichtdurchlässigkeit von nur noch 0,1% und macht aus z. B. 1/125 Sekunde eine Verschlusszeit von 8 Sekunden. Er ist der Spezialist der Filterserie für „Superweich-Effekte“ und kann auch bei hellem Sonnenschein eine relativ lange Belichtungszeit garantieren. Um etwa die Bewegung herabfallenden Wassers - eines der bekanntesten Beispiele für den Einsatz von ND Filtern - fotografisch darstellen zu können, benötigt man 1/60 sec Belichtungszeit oder länger. Ist nun das Aufnahmelicht so hell oder die Filmempfindlichkeit so hoch, dass sich zur korrekten Belichtung trotz kleinstmöglicher Blende am Objektiv diese 1/60 Sekunde nicht einstellen lässt, kommt der Hoya Pro ND1000 zum Einsatz. Der ND1000 kann aber auch dazu verwendet werden, um bewegte Objekte im Bild unsichtbar zu machen, also beispielsweise einen Platz oder eine Straße scheinbar menschenleer erscheinen zu lassen.
Für Hoya Pro ND Filter gibt es hauptsächlich drei Haupteinsatzgebiete
1. Sie ermöglichen lange Verschlusszeiten auch, um Bewegung im Bild durch Verwischung darzustellen, z.B. bei Wasserfällen und Bächen, Springbrunnen, Wolken oder fahrenden Autos.
2. Sie ermöglichen größere Blendenöffnungen für geringere Schärfentiefe, die hilft, ein Motiv, z.B. ein Portrait, deutlich von seinem Hintergrund abzuheben.
3. Sie ermöglichen bei Film- und Videokameras mit nicht verstellbaren Verschlusszeiten auch in heller Umgebung wie Schnee und Sandstrand oder bei extrem heller Beleuchtung richtig belichtete Aufnahmen, während es sonst zu Überbelichtungen kommt.
# Verfügbare Durchmesser:
49, 52, 55, 58, 62, 67, 72, 77 und 82 mm
Verfügbare ND-Stufen (Blendestufen):
ND4 (2), ND8 (3), ND16 (4), ND32 (5), ND64 (6), ND100 (6 2/3), ND200 (72/3), ND500 (9), ND1000 (10)












