(openPR) Fridolin, ein kleines blaues Etwas, ist furchtbar traurig. Ohne zu wissen, was genau er ist, wurde er auf einer Wiese entsorgt. Er wünscht sich nichts sehnlicher als einen Freund. Doch als er dem orangefarbenen Ball Sonnenschein begegnet, ändert sich für ihn alles. Die beiden begeben sich auf eine spannende Reise gen Afrika, wo sie auf jede Menge Spaß hoffen. Auf ihrer Reise lernen sie allerhand Tiere kennen und müssen jede Menge Abenteuer bestehen. Tatsächlich schaffen sie es, nach Afrika zu gelangen. Doch wird Fridolin dort auch erfahren, was genau er eigentlich ist ...?
Auf einer Wiese sitzt eines Abends ein trauriges, blaues Etwas. Es war einfach so entsorgt worden und weiß nicht einmal, was es selbst ist. Fridolin heißt das blaue Etwas und wünscht sich sehnlichst einen Freund. Da kommt eines Tages der orangefarbene Ball Sonnenschein vorbei gerollt. Dieser wurde achtlos von einigen Kindern weggeworfen. Die beiden beschließen, nach Afrika zu reisen, da sie gehört haben, dass Kinder dort viel genügsamer seien. Auf ihrem Weg begegnen die neuen Freunde vielen Tieren, die selten nett zu ihnen sind. Da ist die gemeine Ente, die die beiden als Sperrmüll bezeichnet, ein Löwe, der sie zum Fressen gern hat, und ein Hai, der die Freunde mit seinen scharfen Zähnen gerne verletzen wurde. Fridolin hat jedoch immer eine passende Geschichte parat, die die Angreifer dann doch in die Flucht schlägt. Doch das kleine blaue Etwas findet auf der ganzen Reise nicht heraus, was es wirklich ist. Bis die Freunde Afrika erreichen und ein Mädchen die beiden findet, das sofort erkennt, was Fridolin ist. Die Freunde gehören enger zusammen, als sie zunächst dachten ...
„Fridolin und Sonnenschein“ ist nicht das erste Kinderbuch von Christian Rottenfußer. Für sein literarisches Wirken wurde er in der Vergangenheit bereits mehrfach ausgezeichnet. Die Arbeit an „Fridolin und Sonnenschein“ begann der Autor bereits vor einigen Jahren. Die Figuren änderten sich im Laufe der Zeit immer wieder, um das überraschende Ende zu ermöglichen. Anfangs waren es ein Bär und ein Hase, dann eine Puppe und ein Ball, die über das Wasser reisten, bis das endgültige Duo feststand. Aber der Österreicher Autor will mehr als nur unterhalten: „Ich versuche den Kindern mit dem Abenteuer von „Fridolin und Sonnenschein“ das Gefühl zu vermitteln, das jedes Ding, wenn auch noch so unbedeutend, seinen Platz auf dieser Welt hat und das der Wert eines Dinges nicht nur mit Geld, sondern vielmehr mit der Liebe dazu bewertet werden soll.“ Außerdem war Christian Rottenfußer wichtig, das altbekannte Thema der Selbstfindung neu zu entdecken und neu zu interpretieren, ohne dabei bestehende Arbeiten zu imitieren. Das ist ihm in „Fridolin und Sonnenschein“ sehr gut gelungen. Die aufregende Reise der beiden Freunde zeigt den manchmal beschwerlichen Weg zu sich selbst. Farbenfrohe Bilder nehmen den Leser mit auf die abenteuerliche Reise nach Afrika.
„Fridolin und Sonnenschein“ ist ein farbenfrohes und lehrreiches Buch für die ganze Familie.
Vera Schellinger
Das Buch ist beim Verlag bestellbar, über den Shop auf der Homepage: www.papierfresserchen.de – oder natürlich über den Buchhandel.
Über den Autor:
Christian Rottenfußer wurde am 10.11.1968 in Gmunden geboren. Er ist wohnhaft in Ohlsdorf, verheiratet und Vater dreier Töchter. Nach Ausbildung zum Installateur ist er jetzt tätig als Betriebsleiter. Er schreibt und illustriert Bücher seit seiner frühsten Jugend. Im Jahr 2010 erhielt er beim Internationalen Kinder- und Jugendbuchwettbewerb „Sulle ali delle farfalle“ („Auf Schwanen-Schmetterlingsflügeln“) in Schwanenstadt den Hauptpreis. Es folgten weitere zahlreiche Auszeichnungen.
Christian Rottenfußer
Fridolin und Sonnenschein
Papierfresserchens MTM-Verlag
ISBN: 978-3-86196-280-9
Hardcover
32 Seiten
15,90 Euro (D), 16,30 Euro (A)
Hinweis für Redaktionen: Gerne übersenden wir ein Rezensionsexemplar













