(openPR) Lichtkreuzung Galerie Robert Weber
essemitteilung vom 15.10.2013
Eine Ausstellung in der Galerie Robert Weber:
ADLER A.F. »G.O.1984-2014: NSA – kopflos: 29.126 Terabyte?«
Die Münchner Galerie Robert Weber – Lichtkreuzung eröffnet am 18. Februar 2014 um 19 Uhr die Ausstellung der weltbekannten Trash-Künstlerin ADLER A.F.
Anlässlich dazu findet um 19:30 die Performance Hommage an George Orwell: Big Sister NSA – besser überwacht als tot statt.
Am 12.3. 2014 ab 19 Uhr folgt eine Podiumsdiskussion mit dem Thema:
BIG DATA - Fluch oder Segen?
ADLER A.F ist eine weltweit aktive Künstlerin und bezeichnet sich selbst als „Trash Queen“ und „Münchens trashigste Künstlerin“ Trash-Art ist für ADLER ein sozialkritisches
Spiel mit der Realität. Sie stammt aus München, studierte bei Prof. Dr. Markus Lüpertz und als Meisterschülerin bei Helmut Middendorf. Seit rund 40 Jahren bleibt sie unangepasst und behauptet sich mit Erfolg auf ihrer sperrigen und kritischen Position – sie kann auf vielfältige Ausstellungen und Projekte in New York, Berlin und München und dem Rest der Welt zurückblicken. Ihre Trash-Queen-Perfomances waren Teil der Biennale in Venedig 2011 und der dOCUMENTA(13) in Kassel. 2008 gründete sie sogar ihr eigenes Trash-Muesum, das MocTA in Berlin, im Kunsthaus Tacheles in Berlin ist auch ihr Atelier. Ihre Werke sind weltweit in Museen vertreten, wie in San Francisco, New York und Montreal. Ihre Schwerpunkte liegen auf großformatiger Malerei, Rupfnbildern, Performance und Konzeptkunst.
Der NSA-Skandal inspirierte die Künstlerin nachhaltig, las sie doch vor vielen Jahren den Klassiker 1984 von George Orwell, in dPrem ein totalitärer Präventions- und Überwachungsstaat im Jahre 1984 dargestellt wird. ADLER A.F. meint ironisch dazu: »Der US-amerikanische Geheimdienst NSA überwacht nach eigenen Angaben nur einen kleinen Bruchteil des weltweiten Internetverkehrs, laut Wikipedia entspricht das einem täglichen Datenvolumen von mindestens 29.126 Terabyte; da bin ich ja beruhigt!«
ADLER A.F. setzt in der Galerie Robert Weber die totale Überwachung als Performance bei der Vernissage sowie dauerhaft als installative Raumzeichnung in der Galerie Robert Weber um.
Konstanz, Aufrichtigkeit im kreativen Schaffensprozess und der unbedingte Wille,den eigenen künstlerischen Weg zu verfolgen: All diese Voraussetzungen müssen Künstler erfüllen, wenn sie mit Robert Weber zusammenarbeiten wollen. In seiner Galerie Lichtkreuzung in der Maxvorstadt behauptet sich Robert Weber im Münchner Galerien-Umfeld mit dem Konzept, das seine Künstler in unterschiedlichen Medien den aktuellen Zeitgeist einfangen. Robert Webers erster Kontakt zu Münchens trashigster Künstlerin ADLER A.F. gestaltete sich fast wie eine Performance: sie fuhr mit ihrem Fahrrad unangekündigt direkt in seine Galerie hinein und bewunderte die angebliche Installation der alten Campingstühle im leeren Ausstellungsraum.
Bis zum 23. März 2013 ist die Ausstellung von Dienstag bis Freitag von 14- 18 Uhr und jederzeit nach Vereinbarung in der Gabelsbergerstraße 70, München-Maxvorstadt zu sehen.












