(openPR) 10.12.2013. Weihnächstmärkte, Kaufhäuser, das Dicht-an-Dicht in den vorweihnachtlichen Fußgängerzonen bieten Taschendieben ein reiches Betätigungsfeld. Blitzschnell und unbemerkt werden im Gedränge zwischen den Büdchen Taschenriemen oder Rucksäcke aufgeschlitzt. Ein Anrempeln genügt und die Geldbörse, die leichtsinnigerweise offen in der hinteren Hosentasche getragen wird, ist verschwunden. „Dem Einfallsreichtum der Taschendiebe sind keine Grenzen gesetzt“, warnt Jürgen Buck, Vorstand der Verbraucherorganisation Geld und Verbraucher e.V. (GVI).
Taschendiebe benötigen das Gedränge um ihr „Handwerk“ ausüben zu können. Leider schlendern immer noch sehr viele Käufer und Besucher unbedarft durch die Menschenmassen. „Stecken Sie Ihr Bargeld oder Kreditkarten am besten in verschließbare Innentaschen von Jacken und Mänteln. Lassen Sie Handtaschen oder Geldbörsen nicht einfach auf einem Verkaufstresen liegen, tragen Sie Handtaschen geschlossen und immer mit dem Verschluss zum Körper“, rät Jürgen Buck nachdrücklich.
Meist arbeiten Taschendiebe im Team. Ein Langfinger rempelt an, der andere schnappt sich mit einem schnellen Griff die Beute und verschwindet im Gewühl, führt Jürgen Buck weiter aus. Im Falle eines Diebstahls stellt sich gleich die Frage eines Versicherungsschutzes. Lediglich bei einem Diebstahl unter Gewaltanwendung bzw. Gewaltandrohung tritt eine abgeschlossene Hausratversicherung für den entstandenen Schaden ein, erläutert der Fachmann.
Wer diebstahlsfrei über Weihnachtsmärkte und durch Fußgängerzonen bummeln will, findet Tipps und Hinweise zum Schutz vor Taschendieben unter www.geldundverbraucher.de, Rubrik „Gratis“.



