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Funktionsanalyse: Komplexe Ursachenforschung für ein komplexes System

09.12.201308:35 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Nicht nur Finger können tasten, auch unsere Zähne sind dazu in der Lage. Mittels Tastsinn der Zähne wird beim Kauen die gesamte Muskulatur von Kiefer, Hals, Gesicht und Nacken mitgesteuert. Entsprechend große Auswirkungen haben Störungen (craniomandubuläre Dysfunktionen) in diesem komplexen System. Das Herausfinden solche Störungen wird in der Zahnmedizin Funktionsanalyse genannt.

Leiden Patienten unter ständigen Verspannungen, Kopf- oder Muskelschmerzen oder existiert ein Knacken bzw. Beschwerden im Kiefergelenk kann ein Funktionsstörung die Ursache dafür sein. Funktionsstörungen werden untergliedert in Arthropathien, also Störungen innerhalb des Kiefergelenks, Myopathien, also Störungen der Kau- und Hilfsmuskulatur und Okkluspathien, also Unstimmigkeiten der Zahnkontakte beim Schließen des Kiefers und während des Kauvorgangs. Die Methoden der Funktionsanalyse können sehr vielfältig sein. Wichtig ist unter anderem das Erfassen von Zahnabrieb sowie das Abtasten der Muskulatur. Ebenso fallen Reaktionstest und Gelenkspieltechniken in diesen Bereich. Bei den Gelenkspieltechniken führt der Zahnarzt den Unterkiefer per Hand. Anhand der Reaktion der Kiefergelenke lassen sich dann mögliche Ursachen der Dysfunktion erkennen.

Instrumentelle Funktionsanalyse

Zu der Funktionsanalyse unter Zuhilfenahme bestimmter Instrumente zählt die Gesichtsbogenübertragung. Dabei werden mittels Gips originalgetreue Modelle des Ober- und Unterkiefers hergestellt und anschließend im Artikulator montiert. Ein Artikulator ist ein Simulator für die Öffnungsbewegungen der Kiefer. Damit können Kaubewegungen simuliert und somit mögliche Störungen dabei ergründet werden. Bei der Kieferrelationsbestimmung wird die Lage des Unterkiefers zum Oberkiefers aufgezeichnet. Auch daraus lassen wie aus vielen weiteren Methoden gute Erkenntnisse darüber gewinnen, an welchen Stellen und Punkten in komplexen Kausystem Probleme bzw. Dysfunktionen vorliegen. "Wer regelmäßig Kopf- oder Nackenschmerzen hat, denkt vielleicht nicht in erster Linie daran, zum Zahnarzt zu gehen", sagt Dr. Bernold Baumstark, Ihr Zahnarzt in Frankfurt-Niederrad (http://www.dr-baumstark.de/). "Genau das sollte aber gemacht werden." Denn diese Symptome können durch Probleme im Kausystem beispielsweise weil Unter- und Oberkiefer nicht mehr optimal schließen, verursacht sein. Zögern Sie daher nicht, Ihren Zahnarzt aufzusuchen und eine umfängliche Funktionsanalyse durchführen zu lassen.

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