(openPR) Ein Wegfall der Lizenzkosten, eine verdoppelte Performance sowie ein Return on Investment unter einem Jahr – das sind die Ergebnisse des Migrationsprojekts eines weltweit agierenden Telekommunikationsunternehmens. Gemeinsam mit der PASS Consulting Group migrierte das Unternehmen sein Ordermanagement von einer proprietären Process Engine auf ein Open-Source-Produkt.
Im Mittelpunkt des Projekts stand das Ordermanagement des Telekommunikationsunternehmens – ein komplexes System mit synchronen und asynchronen Services, persistenten Prozessen und hohen Anforderungen an Performance und Verfügbarkeit:
55 BPEL-Services (Auftragsakquise, -abschluss und -änderung sowie Produkt-, Kunden- und Vertragsverwaltung)
24 anzubindende Backend-Systeme
60 orchestrierte Backend-Services
3 Mio. Aufrufe/Tag mit bis zu max. 6 Mio. Transaktionen/Tag
über 12.000 Prozessaktivitäten
Abgelöst werden sollte die bisher eingesetzte Oracle BPEL-Engine (Business Process Execution Language). Die klare Vorgabe: mindestens zehn Prozent Performancesteigerung bei einer gleichzeitigen Kostensenkung und einer Vereinfachung der Weiterentwicklung.
Die Erwartungen übertroffen
PASS übernahm die komplette Projektumsetzung, angefangen bei der Konzepterstellung über die Lösungsanalyse bis hin zur Migration und Einführungsunterstützung. Die Auswahl fiel auf die Open-Source Process Engine Activiti, die sowohl funktional als auch beim Laufzeitverhalten und beim Ressourcenbedarf überzeugte. So beispielsweise durch einen um 75 Prozent reduzierten Plattenplatzbedarf der Datenbank. Das Resultat der Migration bestätigte diese Entscheidung. Die Performance steigerte sich im Durchschnitt um 50 Prozent, in der Spitze sogar um über 100 Prozent. Parallel dazu entfallen die Lizenzkosten. Dazu kommen Einsparungen bei der IT-Infrastruktur, da die neue Lösung eine Halbierung der Hardware erlaubte. Weiterer Pluspunkt: Das Unternehmen hat die Möglichkeit, das java-basierte System selbst zu betreiben und weiterzuentwickeln. Damit gehören die bisherigen Outsourcingkosten der Vergangenheit an.
Automatisierte Migration verkürzt Projektlaufzeit
Die Migration auf Activiti erfolgte mit der PASS Cross Platform Technology (cpTech) zu über 95 Prozent automatisiert innerhalb von nur sechs Monaten. Gegenüber der klassischen, manuellen Durchführung reduzierte sich die Projektdauer damit um gut 50 Prozent. Das spiegelt sich auch im Return on Investment wieder, der unter einem Jahr lag. „Der Einsatz unserer cpTech war der entscheidende Hebel, um dieses komplexe System in kurzer Zeit auf eine neue Plattform zu migrieren und die Wartung und künftige Weiterentwicklung deutlich zu vereinfachen“, so Andreas Rinner, Leiter der Business Unit Technologies bei PASS. Sein Kollege Biju K. Pothen, Leiter der Business Unit Telco ergänzt: „Dieses Projekt zeigt, dass sich der Mut, auf Open-Source-Lösungen zu setzen, auch für Unternehmen auszahlt, die sich in einem agilen Umfeld wie der Telekommunikationsbranche bewegen. Kosten sinken und die Anforderungen an das System werden sogar übererfüllt.“










