(openPR) Unter dem Motto „Kinder spielen für Kinder“ hat Vilija Neufeldt das Märchen „Frau Holle“ der Gebrüder Grimm für die Elmshorner Dittchenbühne neu inszeniert. Ingesamt 24 Aufführungen gibt es an der Hermann-Sudermann-Allee – dargeboten von 17 Kindern zwischen sieben und zehn Jahren, sechs Jugendlichen und zwei Erwachsenen. Die begeistert aufgenommene Premiere war am Freitag – vor vollem Haus.
Natürlich erzählt die Aufführung die Geschichte von Goldmarie und Pechmarie, zeigt die Prüfungen, denen die beiden unterworfen werden, und ihren Aufenthalt im Reich der Frau Holle. Doch darüber hinaus hat Vilija Neufeldt mit viel Fantasie und Kreativität neben dem klassischen Figuren des Märchens neue Personen eingeführt und neue Spielszenen entwickelt. So bekommen alle Darstellerinnen und Darsteller Raum für eigene kleine und größere Auftritte – solo oder in der Gruppe. Da gibt es jetzt eine lustige Hühnerschar mit dem Hahn an der Spitze, tanzende Schneeflocken, Mohnblumen in einer fantastisch rot ausgeleuchteten Szene und eine Brunnenelfe als Führerin durch die Welt Frau Holles.
Die Fülle der Mitspieler und der Spielideen, aber auch die häufigen Hinwendung der Darsteller an das Publikum begeisterten die Premierengäste. Und auch die Darsteller hatten sichtlich Spaß an dem Spiel: Katrin Oder als Frau Holle etwa, Kerstin Tiedt als Mutter sowie Dorothee Neufeldt und Antonia Tiedt als Gold- und Pechmarie ebenso wie die vielen Kinder auf der Bühne. Zehn der mitspielenden Kinder kommen übrigens aus dem Kindergarten „Storchennest“ der Dittchenbühne beziehungsweise jetzt aus ihrer Theaterschule.
Anders als üblich hat Vilija Neufeldt den Schluss des Märchens gewendet. Die Pechmarie ist nicht für ihr Leben gezeichnet, sondern bekommt eine zweite Chance – und nutzt sie. „Es ist nie zu spät, sich zu ändern!“ heißt es da. Ein kindgerechtes Ende des Märchenspiels - und durch den pädagogischen Optimismus, den es ausstrahlt, durchaus passend für ein richtiges Weihnachtsmärchen.
Etwa zwanzig Aufführungen von Frau Holle wird es im Dezember noch an der Dittchenbühne geben. Eine Reihe von Vorstellungen ist bereits ausverkauft – für andere gibt es noch Restkarten. Am 21. und 22. Dezember bestehen noch die besten Chancen. Informationen und Kartenbestellung beim „Forum Baltikum – Dittchenbühne“ unter Telefon (04121) 89710.










