(openPR) Seit der Diskussion um druckbare Waffen oder auch um Copyright-Verletzungen werden einige Objekte in 3D-Druck-Tauschbörsen gelöscht.
Der Künstler und Designer Matthew Plummer-Fernandez aus London will das Verschlüsseln von Daten für 3D-Druck-Modelle vereinfachen, um Entwürfe zu schützen. Dazu hat er die Software „Disarming Corruptor“ entwickelt.
In diesem Programm werden die in Gitternetzlinien gespeicherten Oberflächendaten eines Modells auf solche Art verzerrt, dass sie sich optisch nicht mehr erkennen lassen. Allein ein Code aus sieben Zahlen zwischen 0 und 100 ermöglicht es, sie wiederum zu entzerren und sie im Anschluss als 3D-Objekt auszudrucken.
In der Theorie bestehen so 100 Billionen Varianten dazu, wie das Ursprungsmodell, das heißt das unverzerrte Modell aussehen könnte. Weil die Möglichkeit besteht, das Programm mehrmals auf Designs anzuwenden, seien sogar doppelte und dreifache Verschlüsselungen möglich.
Verschlüsselungssoftware zu 3D-Druck-Modellen ist bisher icht sehr weit verbreitet, so dass es auf diesem Gebiet sicher noch einige Entwicklungen geben wird.








