(openPR) MECKENBEUREN-LIEBENAU - 35 Beschäftigte aus den Werkstätten der Stiftung Liebenau und Teilnehmer des Berufsbildungsbereichs (BBB) erwartete ein spannendes Erlebnis: Der Mobilitätstag stand auf dem Plan. Drei Beamte der Polizei Friedrichshafen waren dafür im Einsatz.
Die wichtigsten Regeln
Polizeihauptkommissar Harald Müller geht mit der ersten Gruppe die wichtigsten Regeln für das sichere Überqueren von Straßen in Theorie und Praxis durch. "Wir schauen nach links-rechts-links und wenn die Straße frei ist, überqueren wir diese." Außerdem, so erfahren die Teilnehmer, hilft der ausgestreckte Arm dabei, dass Autofahrer Fußgänger besser erkennen, wenn diese den Fußgängerüberweg überqueren möchten.
Währenddessen ist die zweite Gruppe mit Polizeioberkommissar Herbert Erlenbusch und Polizeihauptmeister Dietmar Meisohle auf dem Weg zum Bus der Firma Strauss, der bereits auf dem dafür abgesperrten Platz wartet. Die Busfahrerin demonstriert an einem Fahrradhelm und an der Plastiktonne "Paul", welche fatalen Auswirkungen es haben kann, wenn man ungewollt zu nahe an einen Bus kommt. Der Fahrradhelm zerplatzt wie eine Melone, Tonne "Paul" hält dem Druck des Busses nicht stand. Die Polizisten erklären das sichere Verhalten während einer Busfahrt und die Vollbremsung ist für alle sehr beeindruckend.
Weiter- und Fortbildungsprogramm
Der Mobilitätstag ist ein wichtiger Teil der Arbeitsbegleitenden Maßnahmen (ABM) für die Beschäftigten. Die Stiftung Liebenau bietet nicht nur Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung, sondern kümmert sich auch um die Weiter- und Fortbildung der Beschäftigten. "Unsere Beschäftigten sind täglich im Straßenverkehr unterwegs. Sie für Gefahrenquellen zu sensibilisieren und sie für ihre eigene Sicherheit zu schulen, ist eine Verantwortung, die wir gerne wahrnehmen", so Gabriele Großpietsch, Leiterin der Berufsbildungsbereichs.
Am Nachmittag stehen Fahrrad, Klingel und Dynamo im Mittelpunkt. Gemeinsam mit den Gruppenleitern werden die Räder für den Straßenverkehr flottgemacht. Sie prüfen den Luftdruck und die Katzenaugen. Kleinere Mängel werden sofort behoben, für größere Reparaturen eine Mängelliste erstellt, die die Teilnehmer schnellstmöglich abarbeiten sollen.
Die Teilnehmer sind begeistert: Von "Das ist stark." bis "spannend" lauten die Rückmeldungen. Und Katja Frey, Beschäftigte der Wäscherei in der LiSe ist sicher: "Nächstes Jahr melde ich mich wieder an."
Weitere Infos zu den Werkstätten für Menschen mit Behinderung der Stiftung Liebenau finden Sie unter www.st.gallus-hilfe.de











