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Von Mülheim an der Ruhr bis zur Côte d'Azur und noch weiter

26.11.201310:34 UhrLogistik & Transport
Bild: Von Mülheim an der Ruhr bis zur Côte d'Azur und noch weiter
Auch diese drei Trucks der Cleff-Flotte fahren nun mit dem LOSTnFOUND ALTUS. Bild: Spedition Cleff
Auch diese drei Trucks der Cleff-Flotte fahren nun mit dem LOSTnFOUND ALTUS. Bild: Spedition Cleff

(openPR) Hamburg, 26.11.2013 (msc).
Der Anwendertest bei der Spedition Cleff beschert dem LOSTnFOUND ALTUS den insesamt sechsten Testsieg. Der Schweizer Telematik-Anbieter stellt damit nicht nur einen Rekord in diesen Praxistests auf, sondern beweist auch die Flexibilität des Anbieters, wenn der Kunde kein allumfassendes System wünscht, sondern lediglich ein zuverlässiges System zur Positionsbestimmung im eigenen Fuhrpark.




VON MARTINA SCHEFFLER
Unternehmen, deren Fahrzeuge nicht nur innerhalb einer Stadt unterwegs sind, sondern quer durch Europa fahren, haben es schwer, immer genau feststellen zu können, wo sich ein Fahrer gerade befindet und wann er den Kunden erreichen wird. Manches kann durch das gute alte Telefonat in Erfahrung gebracht werden, doch zuverlässig und vor allem stets auf dem neuesten Stand informiert ist man dabei selten. Wer sich diesem Problem stellt und nach Abhilfe sucht, kann bei einer Telematik-Lösung fündig werden. Auf diese Art und Weise werden Telefonate vielleicht nicht überflüssig, aber das Unternehmen weiß mehr und schneller Bescheid – ob im Ruhrgebiet oder am Mittelmeer.


Die Spedition Hermann Cleff in Mülheim/Ruhr ist ein traditionsreiches mittelständisches Unternehmen, das bereits seit mehr als 60 Jahren existiert. Der Wirkungskreis erstreckt sich bis nach Frankreich und Südosteuropa. Die Flotte ist relativ groß, berichtet der Handlungsbevollmächtigte Joaquin Ruiz Espinosa. 60 Fahrzeuge fahren für die Spedition quer über den Kontinent. Bislang erfolgte die Positionsübermittlung manuell. „Wir mussten jeden anrufen, der sich morgens nicht gemeldet hatte“, erinnert sich Ruiz an die „alten“ Zeiten. „Es dauerte lange, bis die Dispo gemacht wurde.“ Manchmal sei bis 10 oder 11 Uhr herumtelefoniert worden. „Wo sind Sie gerade?“, „Wo waren Sie vorhin?“, „Wie war der Verlauf?“, „Haben Sie die Ladestellen schon angefahren?“, „Wann haben Sie angefangen?“ – die Fragen an die Fahrer waren zahlreich und detailliert. Eine wirkliche Prüfmöglichkeit gab es nicht. Das verzögerte nicht nur das Fortkommen im Betrieb, auch der Kunde musste auf Antworten länger warten.
Morgendliche Ruhepause für das Telefon
Daher entschied sich das Unternehmen, es mit einer Telematik-Lösung zu versuchen. Neben dem ALTUS von LOSTnFOUND testete die Mülheimer Spedition auch noch andere Geräte. Eines davon sei fast doppelt so teuer gewesen, erzählt Ruiz. „Der Funktionsumfang war hierbei zwar größer, aber für uns nicht passend und überdimensioniert.“ Die Mindestanforderung, die die Spedition stellte, war die Ortung der Fahrzeuge per GPS. Nachdem einige Systeme ausprobiert worden waren, sah sich das Unternehmen bei LOSTnFOUND um und testete etwa zwei Monate. Erfolgreich: So entschied sich Cleff schließlich für das ALTUS. „Das hat einfach wunderbar geklappt“, findet Ruiz.
Eine unkomplizierte Lösung wurde gesucht
Über das System bekommt das Unternehmen beispielsweise die aktuelle Position eines Fahrers und seines Transporters mitgeteilt. Auch der Verlauf von Fahrten wird angezeigt. Sind detailliertere Informationen zu einem bestimmten Tag gewünscht, kann dieser einzeln ausgewählt werden. Auch eine Darstellung von Fahrten der vergangenen Woche ist möglich. Verschiedene Daten lassen sich auch in einem übersichtlichen Diagramm darstellen, berichtet Ruiz. Dort lässt sich erkennen, wie schnell ein Fahrer wo gefahren ist. Ruiz ist von der Datenvielfalt angetan: „Ich kann dann sehen, wo ein Fahrer Pause gemacht hat, und auf der Karte nachvollziehen, wo er mit 85 Stundenkilometern um 12.31 Uhr gewesen ist.“ Auch bei Kundennachfragen ist diese Exaktheit ein Vorteil. Gerade erst habe ein Kunde behauptet, ein Wagen der Spedition sei nicht eingetroffen, erzählt der Handlungsbevollmächtigte. Ruiz jedoch konnte sich den genauen Verlauf der Fahrt ansehen und feststellen, dass der Fahrer schon durch den betreffenden Ort durchgefahren war. Eine Vergrößerung auf der Übersichtskarte brachte zum Vorschein, wann der Fahrer angehalten hatte, und ein weiterer Klick auf diese Stelle zeigte einen „Ruckler“, berichtet Ruiz. Ein erneuter Klick ließ dann erkennen, wo genau das war. „Perfekt für den Kunden“, findet Ruiz, „und ein Beweis ihm gegenüber: Der Wagen war da.“ Diese schnell nachprüfbaren Angaben seien sehr wichtig: „Sonst verliert man Zeit und auch Glaubwürdigkeit.“

Problemlose Einfindung in das neue System
Die Bedienung des neuen Systems bereitete keine Schwierigkeiten. „Das ist nichts Kompliziertes“, findet Ruiz. Das System wurde vollständig eingeführt und arbeitet problemlos. Auch Sonderwünsche waren drin: „Extra für uns wurde eine sogenannte Geofencing-Zone eingerichtet, die für jedes Fahrzeug separat einstellbar ist.“ Dafür werden virtuelle Zäune auf einer Karte angelegt. Verlässt ein Fahrzeug diesen voreingestellten Bereich oder fährt in ihn ein, gibt es eine Benachrichtigung per Mail. Wenn beispielsweise vor Eintreffen einer Lieferung ein Kran bestellt werden muss, kann durch das Einrichten der Geofencing-Zone leicht zwei Stunden vor dessen Eintreffen Bescheid gegeben werden.
Erfüllte Extra-Wünsche trugen zur System-Ausweitung bei
LOSTnFOUND übermittelt alle 60 Sekunden die relevanten Daten Die Auswertung der Berichte im PDF- oder CSV-Format wird im Standard einmal täglich übermittelt. Aufgrund der Anforderungen der Firma Cleff wurde dies ohne zusätzliche Kosten auf ‚zweimal täglich‘ angepasst. Für die Eingewöhnungsphase hatte das Unternehmen einen festen Ansprechpartner bei LOSTnFOUND, der sogar in der Nähe ansässig war. Jederzeit war er per Handy erreichbar. Auch die Zentrale von LOSTnFOUND in Berlin stand bei Problemen bereit. „Die haben sich immer Zeit genommen und auch mal per Fernwartung live geholfen.“ Vorbildlich sei der Umgang mit Ausfällen im System, welche proaktiv auch bei kleinen Netzunterbrüchen, beispielsweise bei Verzögerungen in der Datenübermittlung der Netzbetreiber, direkt im System angezeigt werden, erzählt Ruiz. „Wenn man dann alte Daten sieht, weiß man gleich Bescheid.“ Dann wird doch noch wie in alten Zeiten das Telefon genutzt. Mit dem ALTUS sind Ruiz und seine Kollegen zufrieden. „Wir haben sogar noch nachgeschossen und weitere Geräte gekauft. Die sind für unsere Belange optimal.“ Fast alle Fahrzeuge bei Cleff sind nun mit dem ALTUS ausgestattet.
Zum Anwendertest auf Telematik-Markt.de
http://telematik-markt.de/telematik/von-m%C3%BClheim-der-ruhr-bis-zur-c%C3%B4te-dazur-und-noch-weiter#.UpN6KcTZt8E

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